O drückten Jesu Todesmienen    

1) O drückten Jesu Todesmienen
sich meiner Seel auf ewig ein.
O möchte stündlich sein Versühnen
in meinem Herzen kräftig sein.
Denn ach, was hab ich ihm zu danken!
Für meine Sünden floss sein Blut;
das heilet mich, den Armen, Kranken,
und kommt mir ewiglich zugut.

2) Ein Glaubensblick auf Jesu Leiden
gibt dem verzagten Herzen Mut;
die Quelle wahrer Geistesfreuden
ist sein vergossnes teures Blut,
wenn seine Kraft das Herz durchfließet,
sein Lieben unsern Geist durchdringt,
die Glaubenshand sein Kreuz umschließet
und uns sein Anblick Frieden bringt.

3) Für mich starb Jesus. Meine Sünden
sind's, die ihn in den Tod versenkt;
drum lässt er Gnade mir verkünden,
die mich mit Lebenswasser tränkt.
O Strom, so lauter, klar und helle,
mein Herz soll offenstehn für dich;
du unerschöpfte Friedensquelle,
ergieße dich doch stets in mich!

4) Herr Jesu, nimm zum Lohn der Schmerzen
mich Armen an, so wie ich bin!
Ich setze dir in meinem Herzen
ein Denkmal deiner Liebe hin,
die dich für mich in Tod getrieben,
die mich aus meinem Jammer riss.
Ich will dich herzlich wieder lieben;
du nimmst es an, ich bin's gewiss.

Text: (1755), (1755), (1777)
Melodie: (1855)
CCLI-Nr.: 6221809

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