Christliche Liederdatenbank    

Wir richten, richten uns selbst

1) Mein Gott, ich schrei zu dir schon beim Erwachen,
mein Herz ist schwer und finster mein Gesicht,
mich packt die Wut es ist ja nicht zum Lachen.
Mich freun an diesem Tag? Ich kann es nicht.

Ref.: Wir richten, richten uns selbst,
richten die Erde zugrunde.
Gott richte, richte uns auf,
dass deine Erde gesunde. (2x)

2) Seit Morgengrauen rattern die Motoren,
die Kinder schrecken auf vom Hollenkrach.
Wie scharfe Pfeile sich Geräusche bohren
in mein Gehirn. Jetzt bin ich glockenwach!

3) Wer sieht es nicht, wie Meer und Bäume leiden?
Wer riecht sie nicht, die giftdurchdrängte Luft?
Doch jeder denkt: Ich kann ja nichts vermeiden.
So machen wir die Welt zur Todesgruft.

4) Noch gibt's zu essen, Tiere wer'n gemästet,
und wenn's nicht reicht, dann sagen wir:
Das war's. Ist dieser Globus fertig und verpestet,
dann flüchten wir und ziehen auf den Mars.

Schluss: Du gute Erde, die wir dich so lieben,
du unser Haus, du Mutter, die uns nährt,
bald wirst du ruhen, aber nicht in Frieden,
du stirbst am Dreck, mit dem wir dich beschwert.

Text:
Melodie:
Bibelstelle: Psalm 143

Den Liedtext und Noten findet man in folgenden Liederbüchern:

  Cover Nummer Noten
Eine Handbreit bei dir 143 Bestellen