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Predigten zu 2. Timotheus 2,3

"Nimm teil an den Trübsalen als ein guter Kriegsmann Jesu Christi."

Autor: John F. MacArthur (* 19.06.1939) US-amerikanischer Pastor, Prediger, Theologe und Autor
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EIN GUTER SOLDAT

Mut, Überzeugung und Unbescholtenheit werden in der Welt respektiert – im Leben eines Christen sind sie jedoch ein absolutes Muss. Denn die Bezeichnung „Christ“ identifiziert uns mit Christus, der keine Kompromisse einging und keinen Millimeter von der Wahrheit abwich. Er ist das perfekte Vorbild für Mut und Integrität.

Es besteht kein Zweifel, dass auch wir dazu berufen sind, standhaft – wie unser Vorbild Christus – und nicht wankelmütig zu sein (Jak 1,6). Die Anweisungen, standhaft (Eph 6,11-14) und stark zu sein (1Kor 16,13; 2Tim 2,1), bestätigen, dass wir in der Nachfolge Christi kühn und kompromisslos sein sollen.

Die meisten von uns sind ernsthaft bestrebt, in ihrem Christenleben fest zu stehen und nicht zu fallen. Keiner möchte den Versuchungen des Lebens erliegen und den Verführungen der Welt, des Fleisches und des Teufels zum Opfer fallen. Nichtsdestotrotz müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass es nicht einfach ist, standhaft und stark zu sein, denn wir befinden uns in einem geistlichen Kampf (2Tim 2,3-4). Als „gute Streiter“ des Glaubens müssen wir uns auf „Schmerz und Leiden“ gefasst machen.


Autor: Aiden Wilson Tozer (* 21.04.1897; † 12.05.1963) US-amerikanischer evangelischer Pastor und Autor (besser bekannt als A. W. Tozer)
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Spaß und Religion

Die Geschichte zeigt, dass Leidenszeiten für die Gemeinde Jesu immer auch Zeiten waren, in denen sie nach oben geblickt hat. Bedrängnisse haben Gottes Volk immer ernüchtert und es ermutigt, nach der Wiederkunft seines Herrn Ausschau zu halten und sie herbeizusehnen. Dass wir uns jetzt so sehr mit der Welt beschäftigen, das könnte eine Warnung sein, dass schlechte Zeiten bevorstehen. Gott wird uns auf irgendeine Weise von der Erde entwöhnen - wenn möglich, auf sanfte Weise, aber wenn nötig, auch auf die harte Art. Es liegt ganz an uns!

Offensichtlich meinen jetzt viele, Christentum sei eine Sache voll lustigen Spaßes - eine andere, höhere Form von Unterhaltung - , denn Christus habe ja alles Leiden vollbracht. Er habe alle Tränen vergossen. Er hat alle Kreuze getragen. Somit bleibt uns nichts weiter, als die Vorteile zu genießen, die uns sein Kreuzestod bringt.

Das »Werk Jesu Christi« wurde so oft und so stark betont, dass dahinter die Person Jesu Christi verschwunden ist. Wir tun gut daran, viel der bekannten fundamentalistischen Theologie zu überprüfen, die den Wert des Kreuzes weit mehr betont als die Schönheit des Einen, der daran starb.