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Predigten zu Epheser 4,17

"Dieses nun sage und bezeuge ich im Herrn, dass ihr forthin nicht wandelt, wie auch die [übrigen] Nationen wandeln, in Eitelkeit ihres Sinnes,"

Autor: John F. MacArthur (* 19.06.1939) US-amerikanischer Pastor, Prediger, Theologe und Autor
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ERNEUERE DEINE GESINNUNG

Bei der Errettung geht es vor allem um die Veränderung der Gesinnung und Gedanken. Der Apostel Paulus wendet sich mit den Worten „Ihr aber habt Christus nicht also kennen gelernt“ (Eph 4,20) an die Gläubigen. Bevor das Christentum erfahrbar wird, muss es also erst einmal mit dem Verstand erfasst werden. Zuerst muss jemand über das Evangelium nachdenken, die historischen Fakten und geistlichen Wahrheiten anerkennen, und nur dann kann er Jesus auch als Retter und Herrn annehmen.

Den ersten Schritt in diesem Prozess bildet die Buße, d.h. deine Sicht in Bezug auf die Sünde, auf Gott und auf Christus verändert sich; du siehst alles in einem neuen Licht. Das mit „Buße“ aus dem Griechischen übersetzte Wort bedeutet „seine Meinung / sein Denken ändern“. Im ntl. Gebrauch schließt es immer den Gedanken von Richtungsänderung und einer Neuorientierung mit ein, insbesondere ein Abwenden von Sünde.

Diese Veränderung sollte in einem veränderten Verhalten sichtbar werden, denn letztendlich bestimmt unser Denken unser Handeln. Paulus sagt über nicht wiedergeborene Menschen, dass sie „in der Eitelkeit ihres Sinnes“ wandeln. Sprüche 23,7 lautet: „Denn wie er in seiner Seele (Herz) berechnend denkt, so ist er.“ Wenn sich also dein Denken verändert, dann verändert sich auch dein Verhalten.


Autor: Aiden Wilson Tozer (* 21.04.1897; † 12.05.1963) US-amerikanischer evangelischer Pastor und Autor (besser bekannt als A. W. Tozer)
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Die Welt verändert sich – nicht aber das Menschengeschlecht

Einem Christen, der es gelernt hat, sein Leben von oben her zu betrachten und alles im Licht der ewigen Werte zu prüfen, erscheint die fieberhafte Hingabe an die neuesten Erfindungen und die aktuellsten Vergnügungen mehr als lächerlich! Eins scheint völlig vergessen zu sein: Die Welt geht weiter, und die Zeiten wandeln sich – aber die Menschen bleiben immer die gleichen. Genauso wie ein Pendel oben immer festsitzt, während es von einem Extrem ins andere hin- und herschwingt, so bleibt das Menschengeschlecht grundsätzlich unverändert, während es sich in dem zugemessenen Kreis bewegt. Kein verantwortungsbewusster Mensch wird leugnen, dass einige Veränderungen, die unser Geschlecht im Laufe der Jahre herbeigeführt hat, Verbesserungen sind, die damit auf einen gewissen Fortschritt hindeuten. Allerdings, gerade was wir als Fortschritt zu betrachten haben, ist uns von unseren Führern nicht sehr klar beschrieben worden! Es erscheint in der Tat menschlich betrachtet schwierig, aufzuzeigen, dass wir uns einem Ende nähern, wenn wir nicht wissen, worin oder wo dieses Ende liegt, ja, nicht einmal, ob es ein solches Ende überhaupt gibt. Der einzige Vergleich, der uns im Augenblick einfällt, ist der von einem Dackel, der mit wüstem Ungestüm und wild entschlossen atemlos seinen eigenen Schwanz jagt – einen Schwanz, der nicht vorhanden ist, weil man ihn abgehackt hat. Man denke sich dazu eine Reihe weiterer Dackel, die fasziniert zuschauen und ernsthaft dicke Bücher zu schreiben versuchen, in denen sie beweisen wollen, die Aktivitäten des frustrierten Artgenossen seien Fortschritt, dann ist das Bild vollständig!