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Predigten zu Markus 6,41

"Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf gen Himmel, segnete und brach die Brote und gab sie seinen Jüngern, auf daß sie ihnen vorlegten; und die zwei Fische verteilte er unter alle."

Autor: Watchman Nee (* 04.11.1903; † 30.05.1972) chinesischer Prediger
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"Er sah zum Himmel und dankte und brach die Brote und gab sie den Jüngern, dass sie ihnen vorlegten."

Das einzige und Grundlegende, was wir in unserem Leben und unserem Dienst für Gott brauchen, ist Gottes Segen. Etwas anderes benötigen wir nicht. Was verstehen wir unter Segen? Segen ist das Wirken Gottes dort, wo es für sein Wirken keine Erklärung gibt. Du rechnest zum Beispiel, dass du für einen Groschen so viel kaufen kannst, wie dessen Wert entspricht. Hast du aber deinen Groschen gar nicht gezahlt und Gott gibt dir trotzdem den Gegenwert von zehntausend Groschen, dann hast du für deine Rechnung keine Grundlage. Wenn fünf Brote fünftausend Menschen sättigen und zudem noch zwölf Körbe Brocken übrigbleiben, das heißt, wenn die Frucht unseres Dienstes in keinem Verhältnis zu unseren Begabungen steht, dann ist das Segen. Oder ins Extreme gewandt - wenn angesichts unserer Fehler und Schwächen eigentlich überhaupt keine Frucht aus unseren Bemühungen hervorgehen könnte und sich dennoch Frucht zeigt: das ist Segen. Segen ist Frucht, die in keinem Verhältnis zu dem steht, was wir sind; ist Erfolg, der sich nicht aus dem Zusammenhang von Ursache und Wirkung erklären lässt. Dir wird Segen zuteil, wenn Gott Dinge wirkt, die über deine menschlichen Berechnungen hinausgehen, Dinge, die er um seines Namens willen tut.