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Predigten zu Markus 7,32

"Und sie bringen einen Tauben zu ihm, der schwer redete, und bitten ihn, daß er ihm die Hand auflege."

Autor: Martin Luther (* 10.11.1483; † 18.02.1546) theologischer Urheber der Reformation
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Sieh zu, wie du den Teufel mit all seinen falschen Eingebungen zurückschlagen kannst: Du musst dich nur auf drei Dinge gründen, die da sind Gottes Gebot, seine Verheißung und schließlich die Weise und die Worte, die Christus selbst gelehrt hat. Diese drei kann der Teufel nicht leugnen und nicht umstoßen. Wenn du daraufhin getrost mit dem Beten anfängst, kannst du sicher sein, dass solch Gebet recht ist und nicht versagen wird. Und was gilt’s? Wenn du es nur versuchst und damit anfängst, wirst du bald die Kraft und Frucht davon erleben, sodass es dir gefällt und dein Herz dadurch erwärmt und gestärkt wird! Das Schwerste und der – wie man so sagt – größte Berg liegen darin, den Fuß über die Schwelle zu setzen und die ersten, aus dem Herzen kommenden Worte »Unser Vater« mit rechtem Ernst und Glauben über die Lippen zu bringen. Darum ist es das Beste, sofort damit anzufangen. Es muss ja doch gebetet sein, und je eher, umso besser. Gott wird mir helfen – es stehe um mich, wie es will, und sei ich noch so ungeschickt und unwürdig, betrübt, traurig oder ungeduldig, zornig oder in böse Lust verstrickt oder mit fremden Gedanken beschwert.