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Predigten zu Römer 1,1

"Paulus, Knecht Jesu Christi, berufener Apostel, abgesondert zum Evangelium Gottes"

Autor: John F. MacArthur (* 19.06.1939) US-amerikanischer Pastor, Prediger, Theologe und Autor
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KEINE SCHLECHTEN NACHRICHTEN MEHR

Jeden Tag erblicken Tausende von Babys das Licht der Welt – einer Welt voll von schlechten Nachrichten. Der Ausdruck „schlechte Nachrichten“ ist schon zu einem stehenden Begriff geworden, der unsere Zeit beschreibt. Warum gibt es so viele schlechte Nachrichten? Das ist schnell erklärt. All das Schlechte, das wir um uns herum sehen, ist eigentlich nur das Resultat der in uns wohnenden und wirksamen Schlechtigkeit. Die Kraft, die hinter alldem steht, ist die Sünde. Gibt es bei all den schlechten Nachrichten überhaupt noch gute Nachrichten? Ja! Die gute Nachricht lautet: „Es gibt ein Mittel gegen die Sünde.“ Wir müssen nicht zwangsläufig selbstsüchtig sein. Es gibt Linderung für Schuld und Angst. Es gibt einen Sinn im Leben und Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. In Römer 1,1 sagt der Apostel Paulus, dass er im Auftrag Jesu „Gottes frohe Botschaft“ (Hoffnung für alle) verkündigt. Diese „frohe Botschaft“ oder „gute Nachricht“ besteht darin, dass die Sünde des Menschen vergeben, die Schuld beseitigt, das Leben sinnvoll und eine hoffnungserfüllte Zukunft Wirklichkeit werden kann.


Autor: Wilhelm Busch (* 27.03.1897; † 20.06.1966) deutscher evangelischer Pfarrer, Prediger und Schriftsteller
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Das ist ein Wunder, wenn ein Mensch im Glauben so von sich sagen kann: „Ich bin ein Leibeigener Jesu!" Denn ein. Leibeigener hat es nicht in der Hand, wem er gehört.

Wir wollen uns einen Sklavenmarkt vorstellen, um das Wort „Leibeigener Christi" zu verstehen.

Da steht so ein armer Sklave. Die Schamröte steigt ihm ins Gesicht, wenn er sich seiner schmachvollen Sklaverei bewusst wird. Nun geht da ein freundlicher Herr über den Markt. Der arme Sklave hat es nicht in der Hand, dass der Blick dieses Mannes auf ihn fällt. Aber er erschrickt in Glück, als es geschieht. Wir hatten es nicht in der Hand, dass der Blick des Herrn Jesus auf uns fiel. Aber als es geschah, da verstanden wir das dunkle Wort aus Epheser 1: „Er hat uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt ward …" Kehren wir zurück zum Bild des Sklavenmarktes: Der freundliche Herr will den Sklaven kaufen. Der arme Sklave kann nichts dazu tun, dass er aus der Hand des grausamen Sklavenhändlers loskommt. Und der Herr kauft ihn.

Von welchem Augenblick ab gehört der Sklave dem freundlichen Herrn? Von dem Augenblick an, da das Lösegeld hingezahlt ist. Auch für uns wurde ein Lösegeld bezahlt. Es ging einer über den Sklavenmarkt der gefallenen Welt, der sagte von sich: „Des Menschen Sohn ist gekommen, dass er sein Leben gebe zur Bezahlung für viele." Er gab es, als Er auf Golgatha starb. Nein, wir konnten nichts dazu tun. Wir können nur dankbar glauben, dass es so sei, und dem Befreier folgen als „Leibeigene Christi". Amen.