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Predigten zu Römer 6,11

"Also auch ihr, haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christo Jesu."

Autor: Watchman Nee (* 04.11.1903; † 30.05.1972) chinesischer Prediger
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"So sollt auch ihr euch als solche rechnen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus."

Was heißt "rechnen" ? Ich kann dir versichern, es ist nicht eine Art von Spiegelfechterei! Das griechische "Rechnen" bedeutet Rechnungführen, Buchhalten. Rechnen ist das einzige auf der Welt, was wir Menschen richtig und genau ausführen können. Vermag ein Künstler eine Landschaft so zu malen, dass sie photographisch genau ist? Kann ein Geschichtsschreiber sich für die absolute Richtigkeit seiner Darstellungen verbürgen, ein Kartograph für die vollkommene Genauigkeit der Karten? Was sie zustande bringen, sind Werke, die bestenfalls der Wahrheit nahekommen. Beherrscht der Mensch dann irgendeine Kunst, die völlig zuverlässig ist? Die Rechenkunst! Sie lässt für Ungenauigkeiten keinen Raum. Ein Stuhl und ein Stuhl sind zwei Stühle. Das stimmt in London und Kapstadt, in New York und in Singapur. Überall und immer ist eins und eins gleich zwei.

Ist es möglich, dass die Versicherungen Gottes weniger genau sind? Könnte man sich vorstellen, er forderte mich auf, etwas in mein Kontobuch einzutragen, was nicht stimmt? Das ist ausgeschlossen! Wenn er uns also sagt, wir sollten uns als solche rechnen, die für die Sünde tot sind, dann ganz einfach deshalb, weil unser Totsein für die Sünde in Christus eine Tatsache ist, eine, auf die man sich in Ewigkeit verlassen kann.


Autor: Hermann Friedrich Kohlbrügge (* 15.08.1803; † 05.03.1875) niederländischer reformierter Theologe

Mit diesem Dafürhalten wird keiner beschämt werden. Christus steht nicht allein für sich lebendig da, er steht Gott lebendig da mit seiner Gemeinde. Diese repräsentiert er vor Gott. An ihm haben wir einen guten Bürgen, dass unser Leben und unsere Gerechtigkeit, welche er ist, uns nicht wird genommen werden, dass Sünde und Tod über uns nicht mehr herrschen können. Die Sünde hat nichts an uns, denn für sie sind wir Leichen; sie kann mit Leichen nichts mehr anfangen. Was Christus ist, sind wir auch in ihm, unserm Herrn, der uns erkauft hat. Er ist der Sünde gestorben und hat sie zunichte gemacht; darum kann die Sünde mit uns nichts anfangen, denn der alte Adam ist tot, der liegt im Grabe. Christus lebt Gott, dass sein Wille geschehen, sein Gesetz bewahrt, seine Ehre gehandhabt sei; so sind wir denn in Christo Gott lebendig, seinen Willen zu tun, sein Gesetz zu bewahren, seine Ehre zu suchen. Den Riss zwischen der Sünde und uns hat er gemacht. – Tröstliches Evangelium dem Angefochtenen! Er darf es dafürhalten, dass er gerecht ist, wie Gott gerecht ist; dass er heilig ist, wie Gott heilig ist; dass er in seinem lieben Herrn Jesu Christo bleiben darf, in ihm alles zu haben, durch ihn und von ihm alles zu empfangen, in ihm alles von einem gnädigen Gott und Vater zu erwarten, obwohl er das Widerspiel vor sich sieht. Dieser Glaube ist doch am Ende mächtiger als alles Widerspiel.

Will hinfort mich etwas quälen,
oder wird mir etwas fehlen,
oder wird die Kraft zerrinnen,
so will ich mich nur besinnen,
dass ich einen Heiland habe,
der vom Kripplein bis zum Grabe,
bis zum Thron, wo man ihn ehret,
mir, dem Sünder, zugehöret.


Autor: Hermann Friedrich Kohlbrügge (* 15.08.1803; † 05.03.1875) niederländischer reformierter Theologe

Mit diesem Dafürhalten wird keiner beschämt werden. Christus steht nicht allein für sich lebendig da, er steht Gott lebendig da mit seiner Gemeinde. Diese repräsentiert er vor Gott. An ihm haben wir einen guten Bürgen, dass unser Leben und unsere Gerechtigkeit, welche er ist, uns nicht wird genommen werden, dass Sünde und Tod über uns nicht mehr herrschen können. Die Sünde hat nichts an uns, denn für sie sind wir Leichen; sie kann mit Leichen nichts mehr anfangen. Was Christus ist, sind wir auch in ihm, unserm Herrn, der uns erkauft hat. Er ist der Sünde gestorben und hat sie zunichte gemacht; darum kann die Sünde mit uns nichts anfangen, denn der alte Adam ist tot, der liegt im Grabe. Christus lebt Gott, dass sein Wille geschehen, sein Gesetz bewahrt, seine Ehre gehandhabt sei; so sind wir denn in Christo Gott lebendig, seinen Willen zu tun, sein Gesetz zu bewahren, seine Ehre zu suchen. Den Riss zwischen der Sünde und uns hat er gemacht. – Tröstliches Evangelium dem Angefochtenen! Er darf es dafürhalten, dass er gerecht ist, wie Gott gerecht ist; dass er heilig ist, wie Gott heilig ist; dass er in seinem lieben Herrn Jesu Christo bleiben darf, in ihm alles zu haben, durch ihn und von ihm alles zu empfangen, in ihm alles von einem gnädigen Gott und Vater zu erwarten, obwohl er das Widerspiel vor sich sieht. Dieser Glaube ist doch am Ende mächtiger als alles Widerspiel.

Will hinfort mich etwas quälen,
oder wird mir etwas fehlen,
oder wird die Kraft zerrinnen,
so will ich mich nur besinnen,
dass ich einen Heiland habe,
der vom Kripplein bis zum Grabe,
bis zum Thron, wo man ihn ehret,
mir, dem Sünder, zugehöret.