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22 Zitate von Karl Barth

     
Das letzte Wort, das ich als Theologe und auch als Politiker zu sagen habe, ist nicht ein Begriff wie "Gnade", sondern ein Name: Jesus Christus.
     
Das Wiedererstehen Israels als Volk und Staat muss als ein wirkliches Wunder genannt werden.
     
Der erste und grundlegende Akt theologischer Arbeit ist das Gebet.
Quelle: Neukirchener Kalender 12. August 2013
     
Der Mensch schreit nach Gott, nicht nach einer Wahrheit, sondern nach der Wahrheit, nicht nach etwas Gutem, sondern nach dem Guten, nicht nach Antworten, sondern nach der Antwort, die unmittelbar eins ist mit der Frage... Nicht nach Lösungen schreit er, sondern nach Erlösung.
     
Der Mensch, der nicht Mitmensch ist, ist Unmensch.
Quelle: Karl Barth: "Augenblicke", S. 52, urspr. aus KD IV/2
     
Die christliche Gemeinde soll lieber dreimal zu viel für die Schwachen eintreten als einmal zu wenig, lieber unangenehm laut ihre Stimme erheben, wo Recht und Freiheit gefährdet sind, als etwa angenehm leise!
Quelle: Karl Barth: "Augenblicke", S. 92, urspr. aus "Eine Schweizer Stimme", Zollikon 1945
     
Die Kirche ist nicht irgend einem Naturrecht, sondern ihrem lebendigen Herrn verpflichtet. Sie denkt, redet und handelt darum nie "prinzipiell". Sie urteil vielmehr geistlich und darum von Fall zu Fall.
Quelle: Karl Barth - Emil Brunner: Briefwechsel 1916-1966, S.358
     
Die Kirche soll Gott fürchten und die Welt nicht fürchten.
Quelle: KD I,1, §2 Dogmatik und kirchliche Verkündigung
     
Freude kann man nur haben, indem man Freude macht.
     
Gott begabt nicht, ohne zu berufen - und er beruft nicht, ohne zu begaben.
     
Göttliche Offenbarung ist das Aufgehen einer Tür, die sich nur von innen, nicht von außen öffnen lässt.
     
Hände zum Gebet falten ist der Anfang eines Aufstandes gegen die Unordnung der Welt.
     
Sich freuen heißt: Ausschauen nach Gelegenheit zur Dankbarkeit.
     
Sünde ist auch Dummheit und Dummheit ist auch Sünde.
Quelle: "Augenblicke", S. 55, urspr. KD IV/2
     
Wer die Osterbotschaft gehört hat, der kann nicht mehr mit tragischem Gesicht umherlaufen und die humorlose Existenz eines Menschen führen, der keine Hoffnung hat.