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15 Zitate von Ludwig Feuerbach

     
Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot zu denken.
     
Der Himmel erinnert den Menschen an seine Bestimmung, daran, dass er nicht bloß zum Handeln, sondern auch zur Beschauung bestimmt ist.
Quelle: Das Wesen des Christentums, 1848, S. 41
     
Der Mensch ist der Anfang der Religion, der Mensch ist die Mitte der Religion, der Mensch ist das Ende der Religion.
     
Der Religion ist nur das Heilige wahr, der Philosophie nur das Wahre heilig.
     
Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er auch keine Götter. Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott.
     
Die Menschen vergehen, das Wort besteht.
     
Es gehört kein Mut, kein Charakter, keine Anstrengung, kein Opfer dazu, Christ zu sein. Christentum und weltlicher Vorteil sind identisch.
     
Gott zu sehen, dies ist der höchste Wunsch, der höchste Triumph des Herzens. Christus ist dieser erfüllte Wunsch, dieser Triumph.
     
Je mehr das Sinnliche verneint wird, desto sinnlicher ist der Gott, dem das Sinnliche geopfert wird.
Quelle: Das Wesen des Christentums, 1848, S. 70
     
Nur das Gebet des Glaubens hat Kraft.
     
Wahre Religion ist gebaut auf das Wahre, das Gute in der Menschennatur, nicht auf der Sünde Morast.
     
Wir lesen nirgendwo, dass Gott um der Tiere willen Tier geworden sei.
     
Wo der Glaube an die Mutter Gottes sinkt, da sinkt auch der Glaube an den Sohn Gottes und den Gott Vater.
     
Wo keine Liebe ist, ist auch keine Wahrheit.
Quelle: Philosophische Kritiken und Grundsätze
     
Zu einem vollkommenen Menschen gehört die Kraft des Denkens, die Kraft des Willens, die Kraft des Herzens.