Navigation
  Home   Autorenverzeichnis   Neue Zitate anzeigen   Eigenes Zitat eintragen   Eigene Sammlung anzeigen
Buchvorschlag
TitleRomano Guardini: Konturen des Lebens und Spuren des Denkens

26 Zitate von Romano Guardini

Autor Name: Romano Guardini
Beschreibung: deutscher katholischer Theologe und Religionsphilosoph
Gelebt von: 17.02.1885 - 01.10.1968
Weitere Infos:
   
Das ganze Leben besteht aus Gelegenheiten, Jesus zu begegnen.
   
Der Gerechte lebt durch den Glauben - aber es ist gut, wenn er das Gewissen hinzufügt.
   
Der Mensch ist von Anfang an auf einen anderen hin entworfen, der ihn erst zu sich selber kommen lässt. Hier kommt das zutiefst personale, aber unbegreifbare Du Gottes ins Spiel.
   
Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes Ganzen, dessen andere Seite Auferstehung heisst.
   
Die Anbetung ist von größter Wichtigkeit, nicht nur für das religiöse, sondern auch für das geistige Leben des Menschen.
   
Die Aufgabe des christlichen Lebens besteht darin, Christus in das eigene Dasein zu übersetzen.
   
Die Kirche ist das Kreuz, auf dem Christus gekreuzigt wurde. Man kann Christus nicht von seinem Kreuz trennen und muss in einem Zustand ständiger Ungenügendheit mit der Kirche leben.
   
Die leisen Kräfte sind es, die das Leben tragen.
   
Dies ist aller Gastfreundschaft tiefster Sinn, dass ein Mensch dem andern Rast gibt auf der großen Wanderschaft zum ewigen Zuhause.
   
Ein Mensch kann sich nicht selbst erlösen. Die Erlösung ist Gottes Werk. Sie ist vollständig abgeschlossen. Der einzelne Mensch braucht sie nur noch anzunehmen.
   
Es ist der tiefste Sinn des Lebens, sich in Wahrheit und Liebe für Gott zu verzehren, wie die Kerze in Licht und Glut.
   
Friede kommt daraus, dass der Sinn zu Ende gelebt wird. Die halben Dinge machen Unfrieden. Jenes Zu-Ende-geführt-Sein des Werkes, jene restlose Verwirklichung des Vaterwillens - daraus kommt der unendliche Friede, der in Christus ist. Auch uns kommt er nur daher, aus dem Mitvollzug dieses Geheimnisses.
Quelle: http://www.erzabtei-beuron.de/schott/jk27/SonntagA.htm
   
Geborgenheit im Letzten gibt Gelassenheit im Vorletzten.
   
Gott verlangt nicht, dass wir nie schwach werden, sondern dass wir mit gutem Willen stets wieder neu anfangen.
   
Immerfort empfange ich mich aus Deiner Hand. Das ist meine Wahrheit und meine Freude. Immerfort blickt Dein Auge mich an, und ich lebe aus Deinem Blick, Du mein Schöpfer und mein Heil. Lehre mich, in der Stille Deiner Gegenwart das Geheimnis zu verstehen, dass ich bin. Und dass ich bin durch Dich und vor Dir und für Dich.