Indem Gott rechnet und seinen Gedanken ausführt, entsteht die Welt.
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Jeder Liebende strebt das Wohl der geliebten Person als solcher an.
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Liebe ist allumfassendes Wohlwollen, und Wohlwollen ist Gesinnung zur Liebe.
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Lieben heißt, unser Glück in das Glück eines anderen zu legen.
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Meine Absicht ist es, die Menschen von den falschen Vorstellungen zu befreien, die ihnen Gott als einen absoluten Herrscher darstellen, despotisch Macht ausübend, wenig geeignet und wenig wert, geliebt zu werden.
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Mit dem Aufhören der Gottesfurcht beginnt die Entfesselung der Leidenschaften und die Herrschaft einer Sinnesart, welche die Welt mit einer Sündflut von Blut überschwemmen wird.
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Ob auch schon diejenigen einer Todsünde schuldig sind, die nicht glauben, dass ein Gott ist? Ich denke ja, und zwar nicht minder, als jene nicht zu entschuldigen sind, die das Werk eines Künstlers zerstören, dessen Existenz sie leugnen.
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Weder Ehre, Reichtum, Schönheit oder sonst etwas dergleichen, das der Veränderung unterworfen ist, ist im Geringsten dazu geeignet eine Ehe beständig glücklich zu machen.
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Weil also die Gerechtigkeit fordert, das Wohl eines anderen um seiner selbst willen zu erstreben, und weil das Wohl eines anderen um seiner selbst willen zu erstreben bedeutet, andere zu lieben, so folgt aus der Natur der Gerechtigkeit, dass sie Liebe ist.
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Wer die ungeheure Bedeutung der Religion unterschätzt, arbeitet trotz aller Aufklärung nur dem Aberglauben in die Hände.
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Wer in göttlichen Dingen nichts glaubt, als was er mit seinem Verstande ausmessen kann, verkleinert die Idee von Gott.
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Wer seine Schüler das ABC gelehrt, hat eine größere Tat vollbracht als der Feldherr, der eine Schlacht geschlagen.
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Wie liebenswert die Einheit der Kirche ist und wie schwere Schäden aus der Kirchenspaltung erwachsen, werden verständige Männer, die auch nur ein wenig Gefühl für Frömmigkeit haben, nicht bestreiten.
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Wir sind um so freier, je mehr wir der Vernunft gemäß handeln, und umso geknechteter, je mehr wir uns von Leidenschaften regieren lassen.
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Wunder sind mit der allgemeinen Ordnung im Einklang, auch wenn sie gegen untergeordnete Maximen verstoßen.
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