Gott will geben, was das Herz wünschen kann. Als wollt er sagen, er gibt mehr, als du verlangst; er will´s nach deines Herzens Wunsch machen.
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Gott will haben, dass wir ungeteilt und ganz rund dem Feinde ebenso Gutes tun wie dem Freund.
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Gott will nicht, dass man nicht Geld und Gut haben und nehmen soll, oder dass man es, wenn man´s hat, wegwerfen solle, wie etliche Narren unter den Philosophen und tolle Heilige unter den Christen gelehrt und getan haben.
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Gott will, dass wir fröhlich seien, und hasst die Traurigkeit. Denn wenn er wollte, dass wir traurig sein sollten, gäbe er nicht die Sonne, Mond und die Früchte der Erde, gäbe er Finsternis, ließe nicht mehr die Sonne aufgehen und den Sommer zurückkehren.
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Gott wird durch Krankheit oft mehr verherrlicht als durch die Gesundheit.
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Gott zum Freunde zu haben ist tröstlicher denn aller Welt Freundschaft.
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Gottes Gabe ist reichlicher, als wir hoffen. Wir hätten´s nicht gewagt, ihn um so viel zu bitten.
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Gottes Liebe sucht nicht das Liebenswerte, sondern sie schafft es.
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Gottes Wort ist die rechte Sonne, die uns den ewigen Tag gibt, zu leben und fröhlich zu sein.
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Gottes Wort ist kein Lese-, sondern ein Lebewort. Man muss es sich so einbilden, dass schier eine zweite Natur daraus wird.
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Gottesfurcht ist nichts anderes als Gottesdienst.
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Gut gebetet ist halb studiert.
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Gute fromme Werke machen nimmermehr einen guten frommen Mann, sondern ein guter frommer Mann macht gute fromme Werke. Böse Werke machen nimmermehr einen bösen Mann, sondern ein böser Mann macht böse Werke.
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Gute Werke haben keinen Namen.
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Gute Werke machen niemals einen guten Mann, sondern ein guter Mann tut gute Werke.
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