Ich fürchte nichts, weil ich nichts habe.
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Ich glaube und weiß, dass die Schrift uns lehret, dass die mittlere Person in Gott, nämlich der Sohn, allein wahrhaftiger Mensch geworden ist, von dem heiligen Geist ohne eines Mannes Zutun empfangen und von der reinen, heiligen Jungfrau Maria als von rechter natürlicher Mutter geboren.
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Ich hab nun 28 Jahr, seit ich Doktor geworden bin, stetig in der Biblia gelesen und daraus geprediget, doch bin ich ihrer nicht mächtig und find´ noch alle Tage etwas Neues drinnen.
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Ich habe soviel Arbeit, dass ich nicht auskomme ohne täglich mindestens drei Stunden meiner besten Zeit dem Gebet zu widmen.
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Ich lese die Bibel, wie ich meinen Apfelbaum ernte: Ich schüttle ihn, und was runterkommt und reif ist, das nehme ich. Das andere lasse ich noch hängen.
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Ich predige, als ob Christus gestern gekreuzigt worden wäre, heute auferstanden wäre und morgen wieder auf die Erde kommen würde.
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Ich sauge noch heute am Vaterunser wie ein Kind, trinke und esse davon wie ein alter Mensch und kann seiner nicht satt werden.
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Ich schlafe im Namen des Herrn und weiß, dass auch mein Schlaf Gott wohlgefällt.
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Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten.
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Ihr müsst aber für Gott predigen und nicht aufs Urteil der Menschen sehen.
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Im gewöhnlichen Leben nennt man Gerechtigkeit die Tugend, die jedem gibt, was sein ist; in der Schrift ist der Glaube an Jesus Christus die Gerechtigkeit.
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In deiner Hand sind alle meine Zeiten, all mein Leben, alle Tage, Stunden und Augenblicke.
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In dem gekreuzigten Christus liegt die wahre Theologie und Erkenntnis Gottes. Darum, wer Christus nicht kennt, kennt auch den im Leiden verborgenen Gott nicht. Man kann Gott nur finden in Leiden und Kreuz.
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In den Propheten sehen wir, wie keiner verlassen ist, der es auf Gottes Verheißungen gewagt hat.
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In der Bibel redet Gott selbst mit uns wie ein Mensch mit seinem Freunde.
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