Wäre Gottes Handeln von unserer Liebe abhängig, so würde bestimmt nichts geschehen. Aber Gott handelt zuerst und zwar aus Liebe zu uns Menschen.
|
Wer sich auf Gott einlässt, bekommt kein leichteres Leben geschenkt: Im Gegenteil, zum Christsein gehört Anfechtung. Aber Gott ist treu und er meint es wirklich gut mit uns.
|
Wir brauchen die Beziehung zu unserem Herrn und diese Beziehung
braucht das Gebet.
|
Wir sind von Gott berufene Heilige. Aber diese
Heiligkeit zeigt sich nicht immer in unseren Werken.
|
Wir sollten nicht ständig nach besonderen Liebeserweisen suchen, um der Liebe Gottes gewiss zu sein. Dieses Verhalten reisst uns in unserem Glaubensleben nur ständig hin und her. Wir können ganz einfach das Kreuz ansehen und dürfen wissen, dass eine grösserer Liebesbeweis uns Gott nicht geben kann.
|
Der Gottesglaube ist keine Versicherung gegen Schicksalsschläge, aber er bringt uns dem Schicksal gegenüber auf Distanz.
|
Glaube ist die schon realisierte Utopie.
|
Anarchismus und Atheismus hängen eng zusammen; wer religiös denkt, wird nie Anarchist werden können.
|
Der katholische Priester ist von dem Augenblick, wo er Priester ist, ein einregimentierter Offizier des Papstes.
|
Ein bißchen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.
|
Ein Pietist ist ein Mensch, der orthodox an die göttliche Offenbarung in Christus glaubt und aus seinem Glauben kein Geheimnis macht.
Quelle:
Aus dem Buch: Plaudereien in meinem Studierzimmer, CLV, 2009, Seite 109 (Buch kaufen)
|
So wenig du das Meer ausschöpfen kannst mit deiner Hand, so wenig die Bibel mit deinem Verstand.
|
Wie Gott will, es ist ja alles doch nur eine Zeifrage, Völker und Menschen, Torheit und Weisheit, Krieg und Frieden, sie kommen und gehen wie Wasserwogen, und das Meer bleibt. Was sind unsere Staaten und ihre Macht und Ehre vor Gott anders als Ameisenhaufen und Bienenstöcke, die der Huf eines Ochsen zertritt, oder das Geschick in Gestalt eines Honigbauern ereilt.
|
Wie man ohne Glauben an eine geoffenbarte Religion, an Gott, der das Gute will, an einen höheren Richter und ein zukünftiges Leben zusammenleben kann in geordneter Weise, das Seine tun und jedem das Seine lassen, begreife ich nicht.
|
Christentum ist Freudentum – Wenn nicht, dann ist es Nonsens.
|