Die evangelische Geschichte soll eine Erfindung sein? Mein Freund! So erfindet man nicht, und die Taten des Sokrates, die niemand bezweifelt, sind nicht so beglaubigt als die Taten Jesu.
|
Die Herrlichkeit der Heiligen Schrift verlangt meine Bewunderung, wie mich auch die Reinheit des Evangeliums im Herzen packt. Man mag die hochtrabenden Schriften unserer Philosophen studieren, aber wie gering und unwürdig sind sie doch, wenn sie mit der Bibel verglichen werden!
|
Glücklich, wer sich am Rande des Abgrundes erkennt und den Sturz vermeidet!
|
Gott ist kein Gott der Toten.
|
Ich bin Christ nicht als ein Schüler der Priester, sondern als ein Schüler Jesu Christi.
|
Ich denke über die Weltordnung nach, um sie unausgesetzt zu bewundern und den weisen Schöpfer anzubeten, der sich in ihr offenbart.
|
Ich werde meine Religion bekennen, weil ich eine habe, und ich werde sie öffentlich bekennen, weil ich das Herz dazu habe.
|
Je mehr ich mich anstrenge, sein unendliches Wesen zu durchschauen, desto weniger begreife ich es. Er ist, aber das ist mir genug. Je weniger ich ihn begreife, um so mehr bete ich ihn an.
|
Man kommt nur langsam vorwärts in der Erkenntnis der Wahrheit, was nicht verhindert, dass man darin Fortschritte macht.
|
Warum die Hölle im Jenseits suchen? Sie ist schon im Diesseits vorhanden, im Herzen der Bösen.
|
Wenn man nur dem Gehör geschenkt hätte, was Gott zum Herzen der Menschen gesagt hat, so hätte es niemals mehr als eine Religion auf der Erde gegeben.
|
Wollen wir in Frieden leben, muss der Friede aus uns selbst kommen.
|
Abhängigkeit von einem liebenden, fürsorglichen Gott ist nicht bedrohlich, sondern ermöglicht erst ein Leben in Freiheit.
|
Als Christen müssen wir vom "Ich" zum "Du" kommen, vom Selbstgespräch zum Gebet.
Quelle:
Aus dem Buch: "Nach dem Amen bete weiter", Hänssler Verlag, 2004, Seite 43 (Buch kaufen)
|
Als Christen sind wir nicht immer bewahrt und sicher, aber wir haben eine ewige Gewissheit.
|