Wer sofort und täglich jede Sorge in ein Gebet verwandelt, der steht zwar auch noch vor den Rätseln des Lebens und seinen geheimnisvollen Führungen, aber diese Rätsel dürfen ihn nicht mehr quälen, weil er betend den Kontakt mit dem väterlichen Herzen hält.
|
Werft euer Christentum auf den Schindanger, aber lasst Gott den Herrn eures Lebens sein, von dem ihr jeden Tag Sinn und Trost, Lebensziel und Marschbefehl empfangt.
|
Wir brauchen nicht anders zu werden, als wir sind; wir brauchen vor allem nicht erst "religiös" zu werden, damit wir zu Ihm kommen können.
|
Wir Christen sind Abenteurer von höherer Ordnung. Alles ist ungewiss. Nur dieser Eine, der bei uns ist und auf den wir zusteuern, ist gewiss.
|
Wir dürfen getrost auch in eine dunkle Zukunft aufbrechen, weil ja die Verheißung kein Ende hat.
|
Wir glauben nicht an Wunder, sondern wir glauben an den Herrn, der Wunder tut.
|
Wir mögen uns tot stellen wie ein Tier und Gott als nicht existent behandeln: Gott bleibt dennoch bei uns stehen und lässt uns nicht aus dem Auge.
|
Wir müssen den Gekreuzigten lieber haben als das Glück, das er uns schenkt.
|
Wir sitzen im Leben zwar zwischen den Stühlen - aber unter dem Schirm des Höchsten.
|
Wir sterben in die lebendige Hand Gottes hinein.
|
Wir sündigen heute in den meisten Fällen nicht dadurch, dass wir zu wenig arbeiten. Wir sollten uns im Gegenteil fragen, ob wir überhaupt noch fähig sind, im Namen Gottes einmal faul zu sein.
|
Wir wissen nicht, was kommt; aber wir wissen, wer kommt. Das heißt: die Angst verlieren, weil ich die letzte Wirklichkeit kenne.
|
Wo jemand die Liebe Gottes erwidert, da empfängt er Freiheit: die Freiheit, das nun in eigener Verantwortung zu tun, was Gott gemeint hat.
|
Wo Jesus Christus in unser Leben tritt, da werden unsere Augen erneuert und wir sehen ein ganz anderes Bild unseres Nächsten als bisher.
|
Zwischen mir und jeder Finsternis steht Jesus Christus, und es gibt kein Dunkel, mit dem jenes Licht nicht fertig würde.
|