Die Bereitschaft zu leiden bringt uns an den Fuß des Kreuzes, und das Kreuz bringt uns an die Pforte des Himmels.
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Die Welt sieht nur das diesseitige Leben; der Christ aber sieht in die Tiefe der Ewigkeit.
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Unglücklich ist man nur dann, wenn man Gott nicht liebt.
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Den lieben Gott zu beleidigen, der uns immer nur Gutes getan hat; den Teufel zufrieden stellen, der uns nur Böses zufügen kann! Welch eine Torheit!
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Das einzige Glück das wir auf Erden haben: Gott kennen und ihn lieben.
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Wir wollen in den Himmel kommen, aber in aller Bequemlichkeit und ohne uns irgendwelchen Zwang aufzuerlegen. Das war aber nicht der Weg, den die Heiligen gegangen sind.
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Die häufigsten Versuchungen entstehen aus dem Stolz und aus unkeuschen Gedanken. Eines der wirksamsten Gegenmittel besteht in einem aktiven Leben zur Ehre Gottes. Viele sind willenlose Müßiggänger. Kein Wunder, wenn der Teufel die Oberhand gewinnt.
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Wunderbar ist es, ein Herz zu haben, wenn dieses auch noch so klein ist, um sich dessen bedienen zu können, um Gott zu lieben.
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Wir erkennen den Wert unserer Seele an den Anstrengungen, die der Teufel unternimmt, um sie zugrunde zu richten. Die Hölle verbündet sich gegen die Seele, der Himmel für sie.
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Das ist Glaube, wenn man mit Gott spricht, wie man mit einem Menschen sprechen würde.
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Bevor ihr mit eurer Arbeit beginnt, meine Brüder, dürft ihr nicht versäumen, das Kreuzzeichen zu machen und es nicht den Leuten gleichtun, die keine Religion haben und sich nicht trauen, weil sie in Geselschaft sind.
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Man ist das, was man vor Gott ist, nicht mehr und nicht weniger.
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Wir gehen über die Ablässe hinweg, wie man nach der Ernte über das Stoppelfeld geht. Wie sehr werden wir das in der Sterbestunde bereuen!
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Die Kinder dieser Welt sind voll Sorge, wenn sie das Kreuz heimsucht. Die guten Christen machen sich Sorgen, wenn es ferne von ihnen ist. Der Christ lebt inmitten der Kreuze wie der Fisch im Wasser.
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Wer Gott liebt, für den sind Prüfungen keine Strafe, sondern Gnaden.
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