Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus der Kohle springt und verlischt.
Quelle:
Hyperion, I. Band, Erstes Buch, Hyperion an Bellarmin |
Es ist ebenso interessant und schwer, etwas gut zu sagen, wie es gut zu malen ist.
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Wo keine Liebe ist, ist auch keine Wahrheit.
Quelle:
Philosophische Kritiken und Grundsätze |
Je mehr das Sinnliche verneint wird, desto sinnlicher ist der Gott, dem das Sinnliche geopfert wird.
Quelle:
Das Wesen des Christentums, 1848, S. 70 (Buch kaufen)
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Der Himmel erinnert den Menschen an seine Bestimmung, daran, dass er nicht bloß zum Handeln, sondern auch zur Beschauung bestimmt ist.
Quelle:
Das Wesen des Christentums, 1848, S. 41 (Buch kaufen)
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Beim Realisten kommt nicht der Glaube aus dem Wunder, sondern das Wunder aus dem Glaube.
Quelle:
Aus: Die Brüder Karamasow (Buch kaufen)
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Was ist das Wort Christi ohne sichtbares Beispiel?
Quelle:
Aus: Die Brüder Karamasow (Buch kaufen)
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Bevor ihr den Menschen predigt, wie sie sein sollen, zeigt es ihnen an euch selbst.
Quelle:
Aus: Tagebuch eines Schriftstellers |
Liebe ist der Wunsch, etwas zu geben, nicht zu erhalten.
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Nach "lieben" ist "helfen" das schönste Zeitwort der Welt.
Quelle:
Epigramme |
Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.
Quelle:
Aus dem Buch: Die Waffen nieder! Eine Lebensgeschichte. Volksausgabe, Dresden: E. Pierson´s Verlag, 2. Band, 4. Buch. S. 105 (Buch kaufen)
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Wo eine Ehe ohne Liebe ist da gibt es bald Liebe ohne Ehe.
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Wohl mir, dass ich dies Zeugnis habe! Drum bin ich voller Trost und Freudigkeit und weiß, dass alle gute Gabe, die ich von dir verlanget jederzeit, die gibst du und tust überschwänglich mehr, als ich verstehe, bitte und begehr.
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Zieh mich, o Vater, zu dem Sohne, damit dein Sohn mich wieder zieh zu dir. Dein Geist in meinem Herzen wohne und meine Sinne und Verstand regier, dass ich den Frieden Gottes schmeck und fühl und dir darob im Herzen sing und spiel.
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Dein Geist kann mich bei dir vertreten mit Seufzern, die ganz unaussprechlich sind; er lehret mich recht gläubig beten, gibt Zeugnis meinem Geist, dass ich dein Kind und ein Miterbe Jesu Christi sei, daher ich "Abba, lieber Vater!" schrei.
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