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1) Wie selig war die erste Welt,
eh man um Mein und Dein gestritten,
eh man zur Teilung ist geschritten
und fremdem Gut hat nachgestellt:
sobald man Mein und Dein konnt nennen,
ließ sich das wahre Gut von Wenigen erkennen.
2) Was pflegt nicht, wegen Mein und Dein,
der Neid für Laster vorzunehmen,
der Geiz muss sich ohn' Ende...
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Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der Herr über die,
die ihn fürchten, die ihn fürchten. (2x)
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Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten. (2x)
Psalm hundertdrei, Vers dreizehn.
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1) Wie sicher der Christ, der da bleibt in dem Herrn, von Sünde und Teufel befreit.
Der Anker der Hoffnung und leuchtender Stern ist ihm Gottes Wort allezeit.
Ref.: Der Arge ihn tastet nicht an, der Arge ihn tastet nicht an.
Gehorsam erhält ihm die Liebe des Herr, und der Arge ihn tastet nicht an.
2) Er gründet so fest seinen Bau auf das...
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1) Wie sicher lebt der Mensch, der Staub!
Sein Leben ist ein fallend Laub;
und dennoch schmeichelt er sich gern,
der Tag des Todes sei noch fern.
2) Der Jüngling hofft des Greises Ziel,
der Mann noch seiner Jahre viel,
der Greis zu vielen noch ein Jahr,
und keiner nimmt den Irrtum wahr.
3) Sprich nicht: Ich denk in Glück und...
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1) Wie sie so sanft ruh’n, alle die Seligen,
von ihrer Arbeit, die sie in Gott getan!
Und ihre Werke folgen ihnen nach
in des ewigen Friedens Hütten.
2) Von ihren Augen wischt er die Tränen ab;
sie kommen freudig, bringen die Garben ein,
die weinend gingen, edlen Samen trugen
in Hoffnung, in Lieb’ und Glauben.
3) Wenn einst...
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1) Wie sie so sanft ruhn, alle die Seligen,
die mutig kämpften den großen Lebenskampf!
Wie sie so sanft ruhn in den Gräbern,
bis sie als Sieger erwecket werden!
2) Du, Gottversöhner, wardst auch ins Grab versenkt,
da Du am Kreuze hattest für uns vollbracht.
Nicht zum Verwesen lagst du, Heilger,
als großer Sieger erstandst Du...
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1) Wie sie so sanft ruhn,
alle die Seligen,
von ihrer Arbeit,
die sie in Gott getan,
und ihrer Werke
folgen ihnen nach
in des ewigen Friedens Hütten!
2) Von ihren Augen
wischt er die Tränen ab,
sie kommen freudig,
bringen die Garben ein,
die weinend gingen,
edlen Samen trugen
in Hoffnung, in Lieb und Glauben.
3) Wenn einst die...
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1) Wie Simeon
möcht ich auch gern mit Fried' und Freuden,
das Heil umarmend, ruhig scheiden
aus dieser Welt. Hilf mir, o Gottes Sohn,
wie Simeon!
2) Ein Simeon,
verhüllt in Heimwehs dunkle Schatten,
durft Antwort von dem Geist erwarten,
der regt ihn an. Er geht, umfasst Ihn schon,
den Gottes Sohn.
3) Nun ist's...
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1) Wie Simeon verschieden,
das liegt mir oft im Sinn,
so führ ich gern im Frieden
aus diesem Leben hin.
2) Ach, lass mir meine Bitte,
mein treuer Gott, geschehn!
Lass mich aus dieser Hütte
in Deine Wohnung gehn.
3) Dein Wort ist uns geschehen,
an diesem nehm ich teil:
Wer Jesus werde sehen,
der sehe Gottes Heil!
4) Ich seh ihn...
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