|
1) Ein Jahr ist nun wieder vergangen
und mit ihm so manches Geschick.
Was ist dir von allem geblieben,
blickst du in Gedanken zurück?
Ob trübe, ob heitere Stunden,
sie kehren nicht mehr zurück.
Die Zeit ist an dich nicht gebunden,
bleibt stehn keinen Augenblick.
2) Es gehen dahin deine Jahre,
und wird auch manch Hoffnung...
|
|
1) Ein jeder Mensch hat eine Mutter, und niemand hat je zwei,
drum soll er sie auch achtsam ehren und lieben zart und treu.
Ich liebe dich, mein Mütterlein, und das ist mein Begehr:
Dir immer recht gehorsam sein, je älter, desto mehr.
2) Ich lag in deinen Armen schlummernd bei Tag und auch bei Nacht,
und hab viel Sorgen und auch Kummer so...
|
|
1) Ein jeder Mensch merk eben drauf:
ein neuer Steren ist gangen auf,
was mag er uns bedeuten?
Ein solches Licht zur Warnung g'schicht,
das Christus bald komm zu Gericht
in diesen letzten Zeiten.
2) Licht und Wahrheit hat vorgesandt,
sein Gloria gemacht bekannt,
dass man sich zu ihm wende:
die Welt, die will's nicht nehmen...
|
|
1) Ein jeder soll wie Christus Sinnes werden,
der, ob er schon war göttlicher Gestalt,
hielt er's doch nicht für Raub noch für Gewalt,
Gott gleiche sein und ähnlich auch der Erden.
2) Die Güte hat sein' Hoheit überwunden,
er ward ein Knecht, ein armes Menschenkind,
nahm' unser Fleisch, ward ganz wie wir sonst...
|
|
1) Ein jeder Tag hat seine eigne Plage
mein Abendlied ist dies, doch keine Klage.
Preis sei dir, Gott, es ist dein weiser Rat,
der solches mir zum Heil verordnet hat.
2) Des Tages Last und Hitz' hab ich getragen,
du gabst mir Kraft, mit dir konnt' ich sie tragen.
Ermüdet zwar, jedoch mit frohem Blick
seh ich jetzt, Gott, auf...
|
|
1) Ein jeder wünscht, vergnügt zu leben,
der wählt ihm dies, ein ander' das,
die aber nach dem Himmel streben,
die bitten Gott ohn' Unterlass:
erhalt mein Herz bei dem allein,
dass dein Nam' meine Furcht mag sein.
2) In steter Gottesfurcht zu bleiben
nur einzig mein Verlangen ist,
so lass mich nichts von dir...
|
|
1) Ein jedes Blümlein, das da blüht,
ein Vöglein, das da singt,
Gott schuf sie beide klein und fein,
Sein Lob stets neu erklingt.
Ref.: Ja, alles hell und wunderbar,
ein jedes groß und klein,
so weise und so sonnenklar,
o Gott, dies Werk ist Dein!
2) Den kalten Sturm im Winter,
im Sommer Sonnenschein,
das reife Obst im Garten,
Gott...
|
|
1) Ein jedes Ding und Tun, so Gott gefällt
und aus ihm ist, das zwingt die schnöde Welt.
Des Glaubens Macht, der unsre Herzen regt
und in uns wohnt, der hat die Welt erlegt.
Wer aber ist's, der endlich siegen kann,
als welcher glaubt und Gottes Sohn nimmt an?
Er ist mit Blut und Wasser zu uns kommen
und hat den Kot der Sünden...
|
|
Ein jeglicher, ein jeglicher sei gesinnt wie Jesus Christus,
sei gesinnt wie Jesus Christus, auch war;
ein jeglicher, ein jeglicher sei gesinnt wie Jesus Christus!
|
|
1) Ein junger Tag bricht hell herein,
vertreibt die Nacht.
Lass mich an deiner Seite sein,
gib auf mich acht.
Ref.: Vor dir erklingt mein Morgenlied,
Halleluja.
Was immer heute auch geschieht,
du bist mir nah.
2) Dein Licht vertreibt die Dunkelheit,
Herr, auch in mir.
Ich öffne dir mein Leben weit
und schenk es dir.
3) Ein jeder...
|