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1) Herr Gott, dich loben wir!
Regier, Herr, unsre Stimmen,
lass deines Geistes Glut
in unsern Herzen glimmen.
Komm, komm, o edle Flamm,
ach komm zu uns allhier,
so singen wir mit Lust:
Herr Gott, dich loben wir!
2) Herr Gott, dich loben wir!
Wir preisen deine Güte,
wir rühmen deine Macht
mit herzlichem Gemüte.
Es steiget unser...
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1) Herr Gott! dich will ich preisen,
solang mein Odem weht;
o hör auf meine Weisen,
o sieh auf mein Gebet!
2) Bin ich im Himmel oben,
da lern' ich andern Sang,
da will ich hoch dich loben
mein ewig Leben lang.
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Herr Gott, die Saaten segne mit deiner reichen Hand,
und gib uns Frieden, Frieden im deutschen Land.
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1) Herr Gott, du bist die Zuflucht aller Zeiten,
denn du bist Gott in allen Ewigkeiten.
Du warst es schon, eh' Erd' und Himmel ward,
eh' noch dein Arm sich uns geoffenbart.
2) Was bin ich, Herr, was alle Menschenkinder?
Staub sind vor dir der Heilige, der Sünder.
Das Leben eilt, gleich einem Traum von mir:
du aber, Gott,...
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1) Herr Gott, du bist ja für und für
die Zuflucht deiner Herde,
du bist gewesen, eh allhier
gelegt der Grund zur Erde.
Und da noch kein Berg war bereit,
da warst du in der Ewigkeit,
o Anfang aller Dinge.
2) Du lässt die Menschen in das Tor
des Todes häufig wandern
und sprichst: Kommt wieder, Menschen, vor
und folget jenen...
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Herr Gott,
du bist unsere Zuflucht
für und für.
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Herr Gott, du bist unsre Zuflucht für und für.
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1) Herr Gott, du bist von Ewigkeit
und bleibst ohn' allen Wandel
mit uns verändert sich die Zeit
in allem Tun und Handel,
wie bald ist es geschehn,
dass viele Leute abgehn,
die uns erzogen, und gelehrt,
wie man recht lebt und dich ehrt.
2) Der Moses und der Aaron hab'n
ihre Zeit regieret,
David und Nathan sind...
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1) Herr Gott, du hast das Tagelicht
zu unsrer Arbeit zugericht.
Hast auch nach deiner Gütigkeit
die Nacht zu unsrer Ruh' bereit.
2) Der heutig' Tag ist nun dahin,
drum ich dir billig dankbar bin,
dass ich den Tag hab überlebt
und meine Seel' in mir noch webt.
3) Du hast den Tag von mir gewandt
viel Unglück,...
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1) Herr Gott, du hast mir geben
Lippen an meinem Mund.
Tu mir sie auf, zu reden
dein Lob von Herzensgrund.
Lass mir kein Wort entfahren,
das mir gereich zum Argen,
wo ich bei Leuten bin.
2) Zu unnützem Geschwetze
reizet der böse Geist.
Wer sich damit ergötze,
der gedenkt nicht, noch weiß,
dass man von allen Reden,
die unnützlich...
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