Es wurden 10 Lieder von Wolfgang Dachstein gefunden.

Aus tiefer Not lasst uns zu Gott

1) Aus tiefer Not lasst uns zu Gott von ganzem Herzen schreien, bitten, dass er aus seiner Gnad uns woll vom Übel befreien und alle Sünd und Missetat, die unser Fleisch begangen hat, als Vater uns verzeihen. 2) O Gott und Vater, sieh doch an uns Arme und Elenden; die wir sehr übel han getan mit Herzen, Mund und Händen; verleih uns, dass wir...
Text: (1531)
Melodie: (1524)

Aus tiefer Not schrei ich zu dir

1) Aus tiefer Not schrei ich zu dir, Herr Gott, erhör mein Rufen. Dein gnädig Ohr neig her zu mir und meiner Bitt es öffne; denn so du willst das sehen an, was Sünd und Unrecht ist getan, wer kann, Herr, vor dir bleiben? 2) Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, die Sünde zu vergeben; es ist doch unser Tun umsonst auch in dem besten...
Text: (1524)
Melodie: (1524), (1524), (1601)

Du Wort des Vaters, rede du

1) Du Wort des Vaters, rede du und stille meine Sinnen; sag an, ich höre willig zu, ja lehre frei von innen. So schweigt Vernunft mit ihrem Tand, und du bekommst die Oberhand nach deinem Recht und Willen. Dir räum ich all mein Innres ein, das wollest du, ja du allein mit deinem Geist erfüllen. 2) Um eins, mein Jesus, bitt ich dich, um das...

Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld

1) Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld der Welt und ihrer Kinder; es geht und büßet in Geduld die Sünden aller Sünder; es geht dahin, wird matt und krank, ergibt sich auf die Würgebank, entsaget allen Freuden; es nimmet an Schmach, Hohn und Spott, Angst, Wunden, Striemen, Kreuz und Tod und spricht: „Ich will’s gern leiden.“ 2) Das...
Text: (1647)
Melodie: (1525)

Herr Jesu, deine Angst und Pein

1) Herr Jesu, deine Angst und Pein und dein betrübtes Leiden lass mir vor Augen allzeit sein, die Sünde zu vermeiden. Lass mich an deine große Not und deinen herben, bittern Tod, solang ich lebe, denken. 2) Die Wunden alle, die du hast, hab ich dir helfen schlagen, auch meine große Sündenlast dir aufgelegt zu tragen. Ach liebster Heiland,...

Herr, der du vormals hast dein Land

1) Herr, der du vormals hast dein Land mit Gnaden angeblicket und des gefangnen Volkes Band gelöst und es erquicket, der du die Sünd und Missetat, die es zuvor begangen hat, hast väterlich verziehen: 2) Willst du, o Vater, uns denn nicht nun einmal wieder laben? Und sollen wir an deinem Licht nicht wieder Freude haben? Ach gieß aus deines...
Text: (1653)
Melodie: (1524), (1524)

Herr, wie du willst, so schick's mit mir

1) Herr, wie du willst, so schick's mit mir im Leben und im Sterben; allein zu dir steht mein Begier, lass mich, Herr, nicht verderben. Erhalt mich nur in deiner Huld, sonst wie du willst; gib mir Geduld, denn dein Will ist der beste. 2) Zucht, Ehr und Treu verleih mir, Herr, und Lieb zu deinem Worte; behüt mich, Herr, vor falscher Lehr und...
Text: (1582)
Melodie: (1524), (1524)