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Predigten zu Kolosser 3,17

"Und alles, was immer ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, danksagend Gott, dem Vater, durch ihn."

Autor: John F. MacArthur (* 19.06.1939) US-amerikanischer Pastor, Prediger, Theologe und Autor
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UNSERE BOTSCHAFT AUSLEBEN

V ielleicht würden die Ungläubigen unserer Evangeliumsbotschaft etwas mehr Aufmerksamkeit schenken, wenn bloß unsere Taten etwas lauter reden würden. Wir könnten z.B. damit beginnen, dass wir immer die Wahrheit sagen und nicht lügen. Wie wäre das, wenn wir nie zornig würden und immer in Liebe reagieren würden, obwohl wir hier festhalten wollen, dass es einen gerechten Zorn gibt (Eph 4,26); wenn wir nie stehlen, sondern alles teilen würden und nie in einer groben Weise reden würden, sondern immer zur Auferbauung des Nächsten? Kannst du dir vorstellen, wie die Verlorenen reagieren würden, wenn wir nie bitter, zornig, nachtragend, gewalttätig oder verleumderisch wären, sondern Freundlichkeit, Güte und Vergebung unser Leben charakterisieren würden? Vielleicht würden sie dann etwas aufmerksamer werden.

Untersuche dein eigenes Verhalten. Sprichst du die Wahrheit? Hast du deinen Zorn unter Kontrolle, so dass er sich nur innerhalb der Grenzen gerechten Zorns bewegt? Teilst du deine Mittel und dein Geld mit anderen? Sind deine Worte mit Gnade gewürzt? Bist du freundlich, gütig und vergebend? Wenn du wirklich eine neue Schöpfung in Christus bist, dann werden diese Dinge dein Leben kennzeichnen.


Autor: Aiden Wilson Tozer (* 21.04.1897; † 12.05.1963) US-amerikanischer evangelischer Pastor und Autor (besser bekannt als A. W. Tozer)
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Anbetungshaltung: Überall und allezeit

Ich muss mich treu zu dem halten, was ich als wahr erkannt habe, und darum muss ich dir sagen: Wenn du Gott nicht sieben Tage in der Woche anbetest, betest du Ihn an keinem Tag an! Im Himmel gibt es nicht so etwas wie Sonntagsgottesdienst – wenn er nicht vom Montagsgottesdienst und vom Dienstagsgottesdienst und so weiter durch die ganze Woche begleitet ist. Zu viele von uns möchten ihre Verpflichtungen gegenüber dem allmächtigen Gott an einem Tag abhaken, gewöhnlich während eines Spaziergangs zur Gemeinde. Manchmal machen wir großzügigerweise zwei Gemeindebesuche daraus, aber alles am gleichen Tag, wenn wir sonst nichts zu tun haben – und das hält man für Anbetung! Ich sage nicht, man müsste die ganze Zeit in der Gemeinde zubringen – wie sollte das möglich sein? Ich sage aber, dass man Gott an seinem Schreibtisch anbeten kann oder im Fahrstuhl oder während der Autofahrt. Man kann Gott in der Schule und auf dem Sportplatz anbeten. Bei allem, was recht und gut ist, kann man Ihn anbeten. Sicherlich: Wir können an einem Tag in die Gemeinde gehen. Aber das ist keine richtige Anbetung, wenn ihr nicht die Anbetung an allen anderen Tagen folgt. Wir können nicht nach Osten beten und nach Westen laufen und dann auf Harmonie in unserem Inneren hoffen! Man kann den Namen Jesu tausendmal aussprechen – aber wenn wir nicht Seinem Wesen folgen wollen, bedeutet uns der Name Jesu nichts! Pass auf, dass es keine Stunde, keinen Ort und keine Handlung gibt, die nicht Gott geweiht und Ihm übergeben wird: So betest du ihn an – und Er wird es annehmen!