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Predigten zu Richter 7,18

"Und stoße ich in die Posaune, ich und alle, die bei mir sind, so sollt auch ihr in die Posaunen stoßen rings um das ganze Lager, und sollt rufen: Für Jehova und für Gideon!"

Autor: Wilhelm Busch (* 27.03.1897; † 20.06.1966) deutscher evangelischer Pfarrer, Prediger und Schriftsteller
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Das war eine seltsame Schlacht? Hier ein kleines, schwaches Heer Gottes – dort die unübersehbare Macht der Feinde des Volkes Gottes.

Und doch: Gottes Heer behält den Sieg! Wie sie den Sieg erfochten? Ja, das ist auch seltsam: Sie riefen den Namen ihres Gottes und ihres Feldherrn aus. Sie bekannten sich laut vor aller Weit zu dem lebendigen Gott und dem von Ihm Erwählten. Es gibt auch heute keinen anderen Weg, auf dem die Gemeinde des Herrn ihre Siege erficht, als dass wir den Namen unseres Gottes und den Namen unseres Feldherrn Jesus laut vor aller Welt bekennen. Nicht Klugheit und menschliche Weisheit, nicht Waffen und Gewalt sind die Mittel, durch die der Herr Seine Siege erkämpft, sondern eine Schar, die Seinen Namen und den Namen Jesu vor der Welt bekennt und in die Welt hineinruft. Denn der Name des Herrn ist eine Macht, eine gewaltige Macht, vor der die Feinde zittern.

Gideons kleine Schar erlebte es: „Das ganze Heer der Feinde ward laufend und floh." Nicht vor Gideons Schwert, sondern vor der Gewalt des Namens Gottes. Dass der Herr doch aus uns auch so eine sieghafte Schar machen wollte, die im Namen ihres Gottes und Heilandes fortschreitet von Sieg zu Sieg. Amen.