Dieweil du, armes Menschenkind, nun gar zu sehr bist bloß und blind, so lass dir Kleider schenken! Der Heiland schenkt zur Seligkeit die völlige Gerechtigkeit.
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Wollte man mir Gottes Kindschaft bestreiten, könnte man nur zur Gewissheit mich leiten.
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Der Herr ist gut und teilt sich willig mit; sein Wesen ist ein Brunnen guter Gaben. Er geht uns nach und fragt bei jedem Schritt, ob wir nicht was von ihm zu bitten haben. Wo ist ein Herr, der so mit Knechten tut? Der Herr ist gut.
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Ich gebe dir, mein Gott, aufs Neue, Leib, Seel und Herz zum Opfer hin; erwecke mich zu neuer Treue und nimm Besitz von meinem Sinn. Es sei in mir kein Tropfen Blut, der nicht, Herr, deinen Willen tut.
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Du hast zu deinem Kind und Erben, lieber Vater, mich erklärt; du hast die Frucht von deinem Sterben, mein treuer Heiland, mir gewährt; du willst in aller Not und Pein, o guter Geist, mein Tröster sein.
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Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn, wir dürfen ihn gar Abba, Vater nennen; wenn wir nur treu auf seinen Wegen gehen, so lernen wir die ewge Liebe kennen. Dies Wort gibt uns im Kampfe Kraft und Mut: Der Herr ist gut.
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Der Herr ist gut und bleibt es bis zum Tod. Wir sollen ihm, in seinem Frieden sterben; er will uns führen aus der letzten Not und alles, was er hat, uns lassen erben und Ruhe geben, wie er selber ruht. Der Herr ist gut.
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Die Lehre, die von oben herab kommt durch das Einsprechen des Heiligen Geistes, ist viel edler als diejenige, die vom Menschenverstande durch große Arbeit erlernt wird.
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Denn das ist der Liebe Art, dass sie sich um ihr eigen Unglück nicht so sehr bekümmert, als über des Nächsten Schaden.
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Wer sich mit Gott versöhnen will, der muss sich auch mit seinem Nächsten versöhnen.
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Je mehr ein menschlich Herz mit irdischen Dingen beschweret ist, desto weniger kann es sich emporheben und in der Liebe Gottes erfreuen.
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Es sind viele, ja die meisten Leute mit der Weltliebe so sehr besessen, dass Gottes Liebe niemals in ihr Herz kommen ist.
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Denn es ist die höchste Eigenschaft Gottes, erbarmen, verschonen, gnädig sein, vergeben.
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Denn es kann niemand unbarmherzig sein, der Gottes Barmherzigkeiten recht erkennet.
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Darum ist Gottes Sohn Mensch geworden, auf dass er uns ein sichtbar, lebendig Beispiel zeigte eines göttlichen, unschuldigen, vollkommenen, heiligen Lebens.
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