Zieh ein, lass mich empfinden und schmecken deine Kraft, die Kraft die uns von Sünden Hilf uns Errettung schafft. Entsünd´ge meinen Sinn, dasss ich mit reinem Geiste dir Ehr und Dienste leiste, die ich der schuldig bin.
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Zie ein zu deinen Toren, sei meines Herzens Gast, der du, da ich geboren, mich neu geboren hast.
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Ich danke dir von Herzen, o Jesu, liebster Freund, für deines Todes Schmerzen, da du´s so gut gemeint. Ach gib, dass ich mich halte zu dir und deiner Treu und, wenn ich nun erkalte, in dir mein Ende sei.
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Nun, was du Herr, erduldet, ist alles meine Last; ich hab es selbst verschuldet, was du getragen hast. Schau her, hier steh ich Armer, der Zorn verdienet hat. Gib mir, o mein Erbarmer, den Anblick deiner Gnad.
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Ermuntert euch und singt mit Schall Gott, unserm höchsten Gut, der seine Wunder überall und große Dinge tut.
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Nun danket all und bringet Ehr, ihr Menschen in der Welt, dem dessen Lob der Engel Heer im Himmel stets vermeld´t.
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Wach auf, mein Herz und singe dem Schöpfer aller Dinge, dem Geber aller Güter, dem frommen Menschenhüter.
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Und endlich, was das meiste, füll uns mit deinem Geiste, der uns hier herrlich ziere und dort zum Himmel führe.
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Sprich deinen milden Segen zu allen unsern Wegen, lass Großen und auch Kleinen die Gnadensonne scheinen.
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Nun lasst uns gehn und treten mit Singen und mit Beten zum Herrn, der unserem Leben bis hierher Kraft gegeben.
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Du sagst, du hältst dich selbst für eine Flasche. Du seist ein für Gott unbrauchbarer und zum Leben ungeschickter Mensch. Das ist nun freilich noch kein Grund, gleich zu verzweifeln. Denn auch die gewöhnlichste Flasche kann durch einen kostbaren Inhalt ausgesprochen wertvoll werden.
Wenn Gott selbst durch seinen Geist in dir wohnt und das in dir bewirkt, was du an sich nicht sein kannst, dann bist du durch ihn -Flasche hin oder her- ein unendlich wertvoller Mensch.
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Wenn unser Gewissen frei von Vergehungen gegen Gott und Menschen ist, dann hat der Teufel nichts, auf das er zielen kann.
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In unserer eigenen Kraft sind wir für den Teufel keine ernstzunehmenden Gegner.
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Der Teufel verschwendet seine Munition nicht an Namenschristen.
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Je effektiver ein Gläubiger für den Herrn arbeitet, desto mehr wird er den heftigen Angriffen des Feindes ausgesetzt sein.
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