Glaube ist: mich daran zu erinnern: Er hat gesagt, ich bin wertvoll in seinen Augen; ich bin seine Geliebte, sein Geliebter.
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Glaube ist: die Augen von meinem guten oder schlechten oder verwundeten Selbst abzuwenden und sie auf Gott zu richten.
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Glaube ist: die Wahrheit in Liebe auszusprechen - auch wenn mich das meine Position oder Beziehung kosten könnte.
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Glaube ist: der Versuchung zu widerstehen, in meine eigenen Hände zurückzuholen, was ich Gott ausgeliefert habe, damit er die Herrschaft darüber übernimmt.
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Glaube ist: aus Gottes Gnade zu schöpfen, um anderen zum Erfolg zu verhelfen, wo ich versagt habe.
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Glaube ist: seiner grenzenlosen Stärke zu vertrauen, wenn ich merke, dass ich machtlos bin, irgendetwas von Wert zu erreichen.
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Glaube ist: mein Verlangen loszulassen, dass sich jemand ändert, und stattdessen auf Gott zu sehen, um die Veränderungen zu erkennen, die ich brauche.
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Glaube ist: das Vertrauen, Gott tut sein Werk in mir, auch wenn ich mich innerlich kalt, hohl, leblos und verlassen fühle und mich nach tröstenden Gefühlen sehne.
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Glaube ist: vor den Augen Gottes zu leben, nicht vor denen meiner Freunde.
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Glaube ist: mich zu freuen: Obwohl ich ein angeschlagenes, unansehnliches, zerbrochenes Gefäß bin, hat Gott mich mit seinem Schatz gefüllt: Christus.
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Glaube ist: Gott durch meine Tränen zu preisen, wenn sich meine Sonne verdunkelt hat.
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Glaube ist: mich in meinem Schmerz an Gott zu wenden - und ihn nicht zu betäuben durch Menschen, Dinge oder Aktivitäten.
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Glaube ist: sich darüber zu freuen, dass ich rein bin - weil Jesus und ich eins sind und er ist rein.
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Glaube ist: zu wissen, dass ich über das Grab hinaus lebe, verborgen mit Christus im Herzen Gottes - während ich hier mitten in Plackerei und Sturm aushalte.
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Glaube ist: das tröstliche Wissen: Wenn ich weine, dann weint er mit mir.
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