Selbstannahme bedeutet nicht, sich mit dem Ist-Zustand zufrieden zu geben. Im Gegenteil. Liebe ist eine weit höhere Motivation zur Veränderung als Drohung oder Druck.
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Wenn wir uns selbst so annehmen, wie wir sind, dann nimmt dadurch unser Hunger nach Macht oder Anerkennung ab.
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In der Beurteilung anderer liegen wir meistens falsch. Das Tragische ist, dass wir unser Augenmerk darauf richten, was jemand nicht ist, anstatt darauf, was er ist oder noch werden kann.
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Menschliche Liebe mit all ihrer Leidenschaft ist nur ein schwaches Echo der leidenschaftlichen Liebe Gottes zu uns.
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Wenn wir versuchen zu beten, es aber nicht können, dann berührt Gott uns als Erwiderung ganz zart. In diesem Sinn gibt es so etwas wie ein misslungenes Gebet gar nicht.
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Bewusst Zeit mit Gott zu vergeuden macht mich fähig, mit größerer Kraft zu handeln und zu vergeben, anstatt die neueste Schramme auf meinem verwundeten Ich zu pflegen.
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Gottes Liebe anzunehmen bewahrt uns davor, uns selbst zu hassen und zu verurteilen und befreit uns aus den Fesseln unserer Ängste.
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Ohne Risiken zu leben bedeutet, das Risiko einzugehen, gar nicht zu leben.
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Christus möchte unsere Einstellung zu uns selbst ändern und erreichen, dass wir gemeinsam mit ihm gegen unsere abwertende Selbsteinschätzung angehen.
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Aus der Gnade zu leben heißt, meine gesamte Lebensgeschichte anzuerkennen, die helle wie die dunkle Seite.
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Das Reich Gottes gehört den Leuten, die nicht versuchen, gut dazustehen und jeden zu beeindrucken, einschließlich sich selbst.
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Den Sinn, den Zweck und das Ziel von allem, was uns widerfährt, können wir nur von dem lernen, der selbst der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.
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Nur das rückhaltlose Vertrauen in eine Quelle, die größer ist als wir selbst, kann uns fähig machen, anderen zu vergeben, die uns Wunden zugefügt haben.
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Weil Gott beschlossen hat, die Liebe über das Gesetz zu stellen, sind wir bevollmächtigt, dies auch zu tun.
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Das Evangelium der Gnade ruft uns auf, vom alltäglichen Geheimnis der Vertrautheit mit Gott zu singen, statt immer nach Wundern und Visionen zu streben.
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