Gott kennt jede Menschenseele von Ewigkeit her, mit allen Geheimnissen ihres Wesens und jedem Wellenschlag ihres Lebens.
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In der Tat ist Gott allein vollkommen weise, das heißt mit dem vollkommenen Wissen aller Dinge begabt.
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Ich bin Gott, der mir nie etwas schuldig war, zu Dank verpflichtet für das, was er mir schenkte, und ich darf nicht etwa meinen, er habe mir das vorenthalten, was er mir nicht gab, oder er habe es mir weggenommen.
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Gott gibt ja oft in einem Augenblick mehr, als wir in langer Zeit erringen können.
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Gott gibt in einem kurzen Augenblick oft das, was er lange Zeit versagt hat.
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Denke nicht so viel darüber nach, wer für oder gegen dich ist, verwende lieber all deine Sorge darauf, dass Gott bei allem mit dir ist!
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Ich glaube, dass es zu viele Praktizierende in der Kirche gibt, die keine Gläubigen sind.
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Gott ist unkörperlich, immateriell, unwahrnehmbar, jenseits von Menge und Umschreibung, jenseits von Form und Gestalt.
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So halten es alle jene Leute, die Gott um äußeren Reichtums oder inneren Trostes willen lieben; die aber lieben Gott nicht recht, sondern sie lieben ihren Eigennutz.
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Der Mensch soll sich in keiner Weise als fern von Gott ansehen, weder wegen einer Schuld noch wegen einer Schwäche noch wegen irgendetwas sonst. Und sollten deine großen Sünden dich auch so weit abgetrieben haben, dass du dich nicht als Gott nahe anzusehen vermöchtest, so sollst du doch Gott als dir nahe annehmen.
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Gott aber, hat man ihn überhaupt, so hat man ihn allerorten; auf der Straße und unter den Leuten so gut wie in der Kirche oder in der Einöde oder in der Zelle.
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Der Mensch, der Gott beim Stallmisten nicht hat, hat ihn auch nicht beim Chorgebet.
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Gott ist auch an allen Orten und an jedem Ort ist Gott ganz. Das will so viel sagen, dass alle Orte ein Ort Gottes sind.
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Gott kann nicht weniger ohne uns tun, als wir ohne ihn tun können.
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Aus aller Schuld kann Gnade werden. Vielleicht ist deshalb so viel Schuld in der Welt.
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