Glaube ist seinem Wesen nach Annahme einer Wahrheit, die unsere Vernunft nicht erreichen kann; einfach und unbedingt auf Zeugnis hin.
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Der Glaube an einen Gott ist Instinkt, er ist dem Menschen so natürlich wie das Gehen auf zwei Beinen.
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Glaube ist Liebe, Frieden und Freude im Heiligen Geist. Er ist die fröhlichste und heiterste Sache der Welt. Er ist völlig unvereinbar mit Griesgrämigkeit, Missmut und Hartherzigkeit.
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Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu hatten, Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180 Grad drehbar.
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Wiewohl die Dinge des Glaubens nicht bewiesen werden können, so können sie dennoch nicht durch Beweisgründe widerlegt werden.
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Ich würde nicht glauben, wenn ich nicht einsehen würde, dass es vernünftig ist zu glauben.
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Wenn man sich zur Liebe Gottes erhebt, dann liebt man alle Menschen, nicht weil man sie gern hat, nicht weil ihre Art einem gefällt, sondern man liebt sie, weil Gott sie liebt.
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Um Gerechtigkeit zu erreichen, ist Gewalt unbrauchbar: Das alte Gesetz "Auge um Auge" hinterlässt nur Blinde. Gewalt ist unmoralisch, weil sie den Gegner erniedrigen will und sich nicht um Verständnis bemüht. Gewalt will vernichten, nicht überzeugen.
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In unserer Gesellschaft gibt es zu viele Menschen, die den Weg des geringsten Widerstandes suchen, und zu wenige, die nach dem Motto tätig werden: "Hier steh ich. Gott helfe mir. Amen."
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Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist lieblos, Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit ist entehrend.
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Auch die Gründe des Herzens müssen geprüft und gerechtfertigt, manchmal auch korrigiert werden.
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Die Grenze des Menschen ist stets das Einbruchstor Gottes.
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Zwischen Sündern und Gerechten gibt es eine Gemeinschaft, denn es gibt überhaupt keine Gerechten.
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Vieles gibt es doch, was ich nicht nötig habe.
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Die Pfarrei muss missionarisch sein, Quelle einer apostolischen Lebendigkeit, ständig auf der Suche nach einer Bindung ans tägliche Leben.
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