Die Worte eines sterbenden Menschen sind so bindend, als wären sie geschrieben und übergeben worden,
Quelle:
Gittin 13a |
Für Gerechte brauchen keine Grabmäler errichtet zu werden, denn ihre Lehren sind ihre Denkmäler.
Quelle:
Midrasch Genesis Rabba 82,10 und Jerusalemer Talmud Schekalim 2,5; 47a |
Herr! Was Dein Wille mir auch auferlege ...
Wie Krone will ich's tragen - nicht wie Joch!
Quelle:
Jaákobs Traum. Ein Vorspiel (1918) (Buch kaufen)
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Jeder, der einen Armen keine Hilfe gönnt, verdient es nicht, in dieser Welt zu leben, und ebenso bringt er sich um das Leben in der kommenden Welt.
Quelle:
Die Tora in jüdischer Auslegung. Band I, Gütersloher Verlagshaus, 2011, Seite 201 (Buch kaufen)
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Unterlassener Protest ist Teilnahme an der Sünder der Gemeinschaft.
Quelle:
Midrasch Genesis Rabba 49,6 |
Die Art und Weise, wie Neue und Fremde behandelt werden, war und ist stets ein Spiegel für die moralische Situation einer Gemeinschaft.
Quelle:
Die Tora in jüdischer Auslegung. Band I, Gütersloher Verlagshaus, 2011, Seite 199 (Buch kaufen)
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Wohlstand ohne soziales Engagement ist selbstzerstörerisch.
Quelle:
Die Tora in jüdischer Auslegung. Band I, Gütersloher Verlagshaus, 2011, Seite 199 (Buch kaufen)
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Der Niedergang eines Volkes stand oft in deutlichem Zusammenhang mit der Art und Weise, wie es seine jüdische Bevölkerung behandelte, und seine Blüte war oft unmittelbar proportional zu seiner Einstellung zu Gerechtigkeit und Menschenrechten.
Quelle:
Die Tora in jüdischer Auslegung. Band I, Gütersloher Verlagshaus, 2011, Seite 157 (Buch kaufen)
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Die Tora will uns keine Altertümer lehren, sondern zu einem religiösen Leben anleiten.
Quelle:
Die Tora in jüdischer Auslegung. Band I, Gütersloher Verlagshaus, 2011, Seite 153 (Buch kaufen)
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Der Baum, von welchem Adam der Urmensch gegessen hatte, war ... ein Weinstock, denn es gibt nichts, was über den Menschen so sehr Wehklage bringt wie der Wein.
Quelle:
Sanhedrin 70a |
Was gestern geschah, ist nicht vergessen. Es bleibt in der göttlichen Erinnerung und beeinflusst Gottes Urteil in der Zukunft.
Quelle:
Die Tora in jüdischer Auslegung. Band I, Gütersloher Verlagshaus, 2011, Seite 119 (Buch kaufen)
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Nichts ist schwieriger, als ehrlich, friedsam und liebevoll zu sein, wenn Betrug, Gewalt und Hass die allgemein gültigen Normen der Gesellschaft sind.
Quelle:
Die Tora in jüdischer Auslegung. Band I, Gütersloher Verlagshaus, 2011, Seite 117 (Buch kaufen)
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Wer ist stark? - Derjenige, der seinen Trieb bezwingen kann.
Quelle:
Mischna, Traktat Awot (Sprüche der Väter) 4,1 (Buch kaufen)
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Es ist wahr, dass das Temperament eines Menschen es ihm leichter machen kann, in einer gewissen Weise zu handeln, aber er ist nie durch es gezwungen, dies oder das zu tun.
Quelle:
Hilchot Teschuwa 5,4 |
Man könnte die Bibel geradezu eine Chronik der menschlichen Rebellion nennen.
Quelle:
Religion of Israel: From Its Beginnings to the Babylonian Exile, Chicago 1960, S. 295 (Buch kaufen)
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