Christliche Liederdatenbank    

Mit meinem Gott geh ich zur Ruh

1) Mit meinem Gott geh ich zur Ruh
und tu in Fried mein Augen zu,
denn Gott von's Himmels Throne
über mich wacht
bei Tag und Nacht,
damit ich sicher wohne.

2) Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ,
der du allein mein Helfer bist:
Lass kein Leid widerfahren,
durch deinen Schutz
vors Teufels Trutz
dein Engel uns bewahren.

3) Befiehl den lieben Engeln dein,
dass sie stets um und bei uns sein;
all Übel von uns wende.
Gott Heilger Geist,
dein Hilf uns leist
an unserm letzten Ende.

Die Nacht ist die Zeit der Ruhe, aber – unausgesprochen – auch eine Zeit der Bedrohung. Darum dreht sich in den drei schlichten Strophen alles um Schutz und Bewahrung, symbolisch verdichtet in der Vorstellungen der Engel. Die Melodie ist auch bekannt vom Vertrauens- und Sterbelied „Mein schönste Zier“ (RG-Nr. 672) und gehört mit ihren Verzierungsfiguren und der ausbalancierten Symmetrie zu den kunstvollsten der deutschen Kirchenliedtradition. (Andreas Marti)

Text: (1602), (1690)
Melodie: (1573), (1594)
CCLI-Nr.: 5209891

Den Liedtext und Noten findet man in folgenden Liederbüchern:

  Cover Nummer Noten
Evangelisch-reformiertes Gesangbuch (RG) 613 Bestellen
Evangelisches Gesangbuch 474 Bestellen
Gemeindelieder 480 Bestellen
Jesu Name nie verklinget 1 207 Bestellen
Jesus unsere Freude 664 Bestellen
Sonnenmusikant 42 Bestellen