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1) Ein Storch spazierte einst am Teiche, da
fand er eine blinde Schleiche. Er sprach:"Das ist ja
wunderbar" und fraß sie auf mit Haut und Haar.
2) Die Schleiche lag in seinem Magen, das
konnten beide nicht vertragen. Da sprach die blinde
Schleich':"O Graus!" und ging zur Hintertür hinaus.
3) Der Storch sah solches mit Verdruß,...
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1) Ein Strom hält hier die Auen grün,
drauf Christi Lämmer weidend ziehn.
Sie haben im Apostelamt
des guten Hirten Stimm’ erkannt.
Ref.: Bringt Lob und Preis dem Lammesgeist,
der uns am Gnadentisch gespeist!
In heil’ger Höhe sehn wir die Freud’,
die Jesus seinen Jüngern beugt.
Hier ist der Hort der sel’gen Schar,
mein Heim,...
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Jeder gibt ein Stück vom Leben.
Viele teilen, werden satt.
Keiner urteilt ohne Wissen.
Jede schenkt so viel sie mag.
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1) Viele Stunden, viele Tage geben sich die Hand,
weben viele bunte Farben in ein festes Band.
Fremdes wird vertraut und sucht sich in uns einen Platz,
bis wir es entdecken, kostbar wie ein Schatz:
Ref.: Ein Stück von Deinem Weg mit uns,
du siehst ihn ganz, wo wir noch fragend stehn.
Es ist ein Stück von Deinem Weg mit uns,
mit weitem...
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1) Ein Tag geht nach dem andern hin,
da ich noch stets im Leben bin,
die Zeit verläuft und ich mit ihr,
nur du, mein Gott, bist stets bei mir.
2) Du gibest, dass ich manchen Tag
mit Segen hinterlegen mag
und wenn mich eine Last gedrückt,
so bist du es, der mich erquickt.
3) Hingegen ist mein Wandel nicht
nach deinem Willen...
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1) Ein Tag geht nach dem andern hin,
wie flüchtig ist die Zeit!
Wie ungewiss mein Lebenslos,
wie nah die Ewigkeit!
Wir schweben, wie ein Schifflein schwebt
auf offner Meeresflut.
O selig, wer in Gottes Schutz
im sichern Hafen ruht.
2) Es kommt die Nacht, sie schließt uns bald
in ihre Schatten ein,
aus der kein Erdentag uns weckt
mit...
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1) Ein Tag geht nun zu Ende,
versinkt in Dunkelheit.
In deine guten Hände,
in deine guten Hände,
Gott, leg ich meine Zeit.
2) Und alles, was mich freute,
auch das, was mich bedrückt,
Gott, gib, dass, was nicht heute,
Gott, gib, dass, was nicht heute,
mir morgen vielleicht glückt.
3)Ich hab so viel zu danken
für Menschen um mich...
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1) Ein Tag geht nun zu Ende, Herr, er kam aus deiner Hand.
Er ist mit Freude, Last und Leid gefüllt bis an den Rand.
So geben wir ihn dir zurück und mit ihm unser Sein.
Du schließt uns ganz, so wie wir sind, in deine Liebe ein.
2) Dem Abend weicht der Tag und nimmt mit sich das Tageslicht.
Wir tragen seinen letzten Schein hin vor dein...
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1) Ein Tag ist abermals erfüllt,
ein Lebensschritt vollbracht.
Den müden Kreis der Erde hüllt
in schwarzen Flor die Nacht.
2) Wie gehen unsre Tage hin!
Ach, oft wie ein Geschwätz!
Wie oft verfehlt der eitle Sinn,
o Höchster, dein Gesetz!
3) Es merket nicht, wie oft es fehlt,
das schwache Menschherz,
wirft auch, von ihrer Last...
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1) Ein Tag mehr und ein Jahr weiter,
ein Ton mehr, der für dich klingt.
Eine Sprosse, eine Stufe,
ein Schritt, der dich vorwärtsbringt.
Ein Tag mehr und ein Jahr älter,
Glück soll dir beschieden sein.
Reicher Segen soll dir blühen,
keinen Tag seist du allein.
2) Jeder Tag ein Abenteuer,
du sollst viele Wunder sehn.
Liebe möge dir...
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