Wenn du hörst, dass jemand sehr gelobt wird, so freue dich darüber viel mehr, als wenn man dich lobte.
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Beten ist Verweilen bei einem Freund.
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Gott lässt uns nicht im Finstern. Nur wenn wir ihn verlassen, gehen wir zugrunde.
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Bedenke wohl, wie schnell die Menschen sich ändern, und wie wenig man sich auf sie verlassen kann; darum halte dich fest an Gott, der unveränderlich ist.
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Schwer täuschen sich jene, die meinen, die Vereinigung mit Gott bestehe in Ekstasen, Verzückungen und geistlichen Tröstungen. Sie besteht allein in der Übergabe unseres Willens an Gott, vorausgesetzt, dass diese Übergabe vollkommen ist.
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Wie selten sind doch die Menschen, die das, was sie tun, ganz tun.
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Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.
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Es ist besser, mit Gottes Willen einen Strohhalm von der Erde aufzuheben, als ohne Gottes Willen die Welt bekehren.
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Ich wollte, ich stände auf einem hohen Berge, von wo aus ich auf der ganzen Welt gehört werden könnte. Ich würde rufen mit solcher Stimme, dass alle es hörten: "O ihr Menschenkinder, betet, betet, betet!"
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Dem Herrn liegt so viel daran, dass wir ihn lieben und uns bemühen, zu ihm zu kommen, dass er nicht aufhört, uns wieder und wieder zu rufen, damit wir zu ihm finden.
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Der HERR segnet den in besonderer Weise, der aus Liebe zu ihm gibt.
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Vor den HERRN können alle frei hintreten. Vor ihm gibt es keine gesellschaftlichen Unterschiede. Allen öffnet er die Möglichkeit, zu erlangen, was nötig ist, um in der Ewigkeit selig zu werden.
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Das Ende unseres Lebens wird ein Innehalten mitten in der Ackerfurche sein. Der Herrgott behält sich vor, zu vollenden und unseren Werken den letzten Schliff zu geben.
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Die Gabe der Ruhe und Gelassenheit ist besonders notwendig. Mit ihr lassen sich alle Übel in Freude übertragen.
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Die erste Voraussetzung für ständige Heiterkeit ist, mit dem HERRN im Frieden zu Leben, seine Lehre anzunehmen und dies auch durch die Tat zu beweisen.
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