Kein Mensch kann wie Kain behaupten, für das Schicksal seines Bruders nicht verantwortlich zu sein.
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Eine ständige Gefahr für Priester, sogar eifrige Priester, ist es, dass sie so in die Arbeit des Herrn eintauchen, dass sie den Herrn der Arbeit vernachlässigen.
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Nach 400 Jahren der Spaltung ist Zeit nötig für den Prozess der Versöhnung. Nicht alles kann sofort getan werden, aber wir müssen tun, was wir heute tun können, in der Hoffnung auf das, was morgen möglich sein wird.
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Der Mensch wird nicht erst durch die Arbeit zum Menschen.
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Es ist ein bekanntes Talent niedriger und kleiner Geister, stets den Namen eines großen Mannes im Mund zu führen.
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Jene, die nichts anderes zu ihren Gunsten anführen können als ihre Ahnen, gleichen den Kartoffeln, deren wertvollster Teil unter der Erde ruht.
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Niemand ist so blind wie die, die nicht sehen wollen.
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Eine faule Ausrede verringert das Gewicht aller guten Gründe, die man schon vorgebracht hat.
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Kein Wissen scheint schwerer zu erwerben als die Erkenntnis, wann man aufhören muss.
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Oft bringt die Arznei die Krankheit hervor. Und nicht die schlechteste Lebensregel ist: ruhen lassen.
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Je mehr Einsicht, desto größere Anforderungen und, werden sie erfüllt, desto mehr Genuss.
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Sein Beginnen vorher beschlafen ist besser als nachher darüber schlaflos liegen.
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Wer mit seinem Amt viel Aufhebens macht, verrät, dass er es nicht verdient hat und die Würde für seine Schultern zu viel ist.
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Gott verlässt den Mutigen nimmer.
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Ein Christ ist wie der Mond: entweder im Zunehmen oder im Abnehmen.
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