Man glaubt oft mehr an sich als an Gott und sein Wort; man zehrt dann vom eigenen Fett und wird dabei mager und schwach.
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Es liegt für mich eine Poesie im Glauben, dass ich meine, den Himmel schon auf Erden zu haben.
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Untersuche nicht, wie du den Heiland hast, sondern fasse es nur, dass er dich hat.
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Dass man viel zu sagen weiß, führt leicht zu der Einbildung, dass man auch viel zu sagen hat.
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Als wenn das, was ist, darüber entscheiden dürfte, was sein soll!
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Wo Gnade ist, da sind auch gute Werke.
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Man muss sich nur darein finden können, aus Gnaden selig zu werden, und man ist selig.
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Die Predigt, welche man um ihres guten Inhalts wegen zu kurz findet, ist gerade lang genug.
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Der wahre Fortschritt gibt sich nie zufrieden mit dem, was er erreicht hat.
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Wer für die Zukunft sorgen will, benutze die Gegenwart und lerne aus der Vergangenheit.
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Der rechte Geistliche ist in der Unterhose nicht weniger geistlich als im Talar. Wenn auch in der Welt die Kleider vielleicht die, Leute ausmachen, dann doch nicht vor Gott.
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Wer Anderen dient, dient sich selbst; wer dagegen sich selbst zur Last ist, wird auch leicht Anderen lästig.
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Wie leicht spricht man im evangelischen Stil von seinen eigenen Demütigungen mit Überhebung, und wie selten von seinen Überhebungen mit wahrer Demut.
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Im Reich Gottes sind die Kopien verpönt. Jeder Wiedergeborene hat das Leben Christi als sein eigenes.
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Gnade bedeutet, dass Gott auf unserer Seite ist und wir deshalb Sieger sind, egal, wie gut wir gespielt haben.
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