Um die göttlichen Dinge recht zu verstehen, muss man sie erst lieb haben.
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Was der Glaube gibt, muss die Demut bewahren.
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Nichts stimmt und bestimmt mehr, als der feste Glaube an eine göttliche Bestimmung.
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Wenn das Herz bekehrt wird, wird es auch bewegt. Buße und Glauben ohne Tränen sind wie Wolken ohne Wasser.
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Je mehr mich Christus beherrscht, desto freier bin ich.
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Man kann lange gelebt haben, ohne viel gelebt zu haben.
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Wie ich jeden Tag essen und trinken muss, um zu leben, so muss ich auch jeden Tag Christus aufs Neue genießen.
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Man glaubt oft mehr an sich als an Gott und sein Wort; man zehrt dann vom eigenen Fett und wird dabei mager und schwach.
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Es liegt für mich eine Poesie im Glauben, dass ich meine, den Himmel schon auf Erden zu haben.
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Untersuche nicht, wie du den Heiland hast, sondern fasse es nur, dass er dich hat.
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Dass man viel zu sagen weiß, führt leicht zu der Einbildung, dass man auch viel zu sagen hat.
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Als wenn das, was ist, darüber entscheiden dürfte, was sein soll!
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Wo Gnade ist, da sind auch gute Werke.
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Man muss sich nur darein finden können, aus Gnaden selig zu werden, und man ist selig.
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Die Predigt, welche man um ihres guten Inhalts wegen zu kurz findet, ist gerade lang genug.
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