Wenn ein Weg mit Moos und Unkraut überwuchert ist, dann ist es schwer ihm zu folgen. Wird er aber oft beschritten, kann man ihn deutlich erkennen. Unser Weg zur Quelle des Blutes Christi sollte durch unser Bekenntnis oft beschritten werden; dadurch bleibt er für uns immer erkennbar.
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Wir sollten nicht nur das als Gebet ansehen, was unsere Lippen äußern; schon der Wunsch des gläubigen Herzens gilt vor Gott als Gebet. Es ist wie Weihrauch, der in der Stille vor Ihm aufsteigt.
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Versuchst du als erstes die Anfechtung zu beseitigen, dann zeigst du damit, dass du sie noch weiter nötig hast.
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Befindest du dich in einer schwierigen Lage, dann solltest du dich, wie Esther, zuerst an den König wenden.
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Wie sind wir doch von Gott begünstigt! Wir sind Könige und Priester vor Ihm, wir sind Seine Söhne und Töchter, die Er in Gnade angenommen hat. Lasst uns darauf achten, dass wir den Geist, mit dem wir auf den Tag der Erlösung hin versiegelt wurden, nicht betrüben; dann wird uns Gott keine Bitte abschlagen.
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Wir sollten mit unseren Anliegen so zum HERRN gehen, als wären sie schon die Seinen.
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Daniel machte das Gebet und das Nachsinnen über Gottes Wort zur Hauptaufgabe seines Lebens. Betrachten wir ihn aber näher, dann stellten wir fest, dass wohl niemand mehr Schwierigkeiten in den Augenblicken in den Weg legt bekam, als er, wenn er den HERRN suchte.
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Wir brauchen das Gebet so oft, wie es an einem Tag Augenblicke gibt, und wenn wir geistlich wachsen, dann wird uns dieses Bedürfnis immer bewusster.
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Wenn wir beten, dann sollten wir uns sicher sein, dass Gott uns hört.
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Wenn wir nicht den Geist des Flehens und der Danksagung haben, dann lasst uns mit dem Geist des Bekennens beginnen.
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Jede Herde trägt das Zeichen ihres Eigentümers. So tragen auch die Schafe Christi ein Zeichen, eben die Armut im Geist. Jedes von ihnen ist ein armer, bedürftiger Sünder, der sich im Licht der Gerechtigkeit Gottes selbst gerichtet und verdammt hat.
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Wie sonderbar würde ein Prinz, schäbig gekleidet, in Gesellschaft mit gewöhnlichen Leuten an einer Theke wirken. Wie viel schlimmer, wenn ein Kind des lebendigen Gottes, ein König und Priester Gottes, sich zu einer Gemeinschaft mit Unerlösten erniedrigt.
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In unserer neuen Beziehung zu Gott als Seine Kinder stehen wir unter dem Gesetz der Liebe und der Gnade, wir sind Christus als dem Erstgeborenen unter vielen Brüdern verpflichtet; als Seine Glieder sind wir verpflichtet, Ihm als unserem Haupt zu gehorchen.
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Die Gemeinde hat geistliches, himmlisches, ewiges Leben in Christus, ihrem auferstandenen Herrn, dem letzten Adam Seine durchbohrte Seite ist eine Quelle des Lebens für uns Seine Braut.
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Am Jordan ging die Bundeslade dem Volk voraus, war in ihrer Mitte und zog hinter ihnen her. Christus ist der Führer, der Belohner und die Herrlichkeit in der Mitte der Gemeinde, in ihrem Leben und im Band der Gemeinschaft.
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