Alle Karieren enden auf dem Friedhof.
|
Die Zukunft kommt auf uns zu, wir müssen ihr nicht entgegeneilen.
|
Niemand verdirbt die Bedeutung und schadet ihr mehr als derjenige, der Wirt für Wort übersetzt.
Quelle:
Gesammelte Schriften 15,1, S. LIVf. (Buch kaufen)
|
Lass mich den Aberglauben eines Volkes schaffen, und mir ist es gleich, wer ihm seine Gesetze oder seine Lieder gibt.
|
Abtreibung - Das letzte Refugium, in dem sich Vierteilung und Ausweidung im deutschen Strafrecht noch halten konnten.
|
Was soll man denn viele Worte machen? Man kann ja gar nicht Mensch sein, ohne sich vor irgendetwas beugen zu müssen. Ein solcher Mensch, der sich selbst nicht beugen kann, kann sich selbst auch gar nicht ertragen; und es gibt auch gar keinen solchen Menschen. Wer Gott verleugnet, der beugt sich vor einem Ideal, sei es aus Holz, aus Gold oder auch nur ausgedacht.
|
Es gibt auf der Welt nur ein lügenhaftes Wesen, das ist der Mensch. Jedes andere ist wahr und aufrichtig, indem es sich unverhohlen gibt als das, was es ist, und sich äußert wie es sich fühlt.
|
Die Freunde nennen sich aufrichtig, die Feinde sind es; daher man ihren Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte als eine bittere Arznei.
|
Wenn ein Mann elf Unzen für zwölf verkauft, schließt er einen Pakt mit dem Teufel und verkauft sich selbst für den Gegenwert einer Unze.
|
Die glücklichste Frau ist nicht diejenige, die den besten Mann geheiratet hat, sondern diejenige, die das Beste aus dem Mann gemacht hat, den sie geheiratet hat.
|
Ich habe beobachtet, dass eigentlich nur solche Ehen in die Brüche gehen, die wegen der Schönheit und aus Liebessehnsucht zustande gekommen sind: Die Ehe braucht festere und dauerhaftere Grundlagen; große Behutsamkeit ist, wenn man sich zu ihr entschließt, vonnöten, kochende Liebesglut taugt dazu nicht.
|
Zuerst glaubt jede Frau den Beteuerungen eines Mannes, dass er ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen wolle - erst in der Ehe merkt sie dann, dass sie einen Analphabeten geheiratet hat.
|
Die Tür zum Herzen eines Menschen kann nur von innen geöffnet werden.
|
Ein Hauptstudium der Jugend sollte sein, die Einsamkeit ertragen lernen, weil sie eine Quelle des Glücks und der Gemütsruhe ist.
|
Die Ursache, warum ein Mensch neben einem anderen so viel mehr Mut hat als allein, liegt tiefer. Das Alleinsein ist uns der fürchterlichste Gedanke der Schöpfung; und eine Furcht, die nie recht aus uns will.
|