Christliche Liederdatenbank    

Mit Fried und Freud ich fahr dahin

1) Mit Fried und Freud ich fahr dahin
in Gottes Willen,
getrost ist mir mein Herz und Sinn,
sanft und stille.
Wie Gott mir verheißen hat:
der Tod ist mein Schlaf worden.

2) Das macht Christus, wahr' Gottes Sohn,
Der treue Heiland,
Den du mich, Herr, hast sehen lahn,
Und macht bekannt
dass er sei das Leben und Heil
in Not und auch im Sterben.

3) Den hat er allen vorgestellt
mit großen Gnaden,
zu seinem Reich die ganze Welt
heißen laden
durch dein teuer heilsam Wort
an allem Ort erschollen.

4) Er ist das Heil und selig Licht
für die Heiden,
zu erleuchten, die dich kennen nicht,
und zu weiden.
Er ist deins Volks Israel
der Preis, Ehr, Freud und Wonne.

"Mit Fried und Freud ich fahr dahin" ist ein Kirchenlied von Martin Luther. Er verfasste Text und Melodie im Frühjahr 1524 im Zuge seines ersten Kirchenliederschaffens. In Johann Walters Geystlich Gesangk Buchleyn ist es im selben Jahr abgedruckt.

Den kurzen Lobgesang, den der Evangelist Lukas dem Seher Simeon in den Mund legt, hat Martin Luther in ein kunstvolles Lied umgedichtet und in Sinne seines Glaubensund Christusverständnisses akzentuiert. Besonders kunstvoll ist die Melodie, die sich eher am damaligen Sololied als an den Möglichkeiten des Gemeindegesangs orientiert – angesichts der ausgesprochen persönlichen Formulierungen in schöner Übereinstimmung mit dem Text. (Andreas Marti)

Den Liedtext und Noten findet man in folgenden Liederbüchern:

  Cover Nummer Noten
Chorbuch Trauer 37 Bestellen
Der Nacht entrissen 79 Bestellen
Ein feste Burg 98 Bestellen
Evangelisch-reformiertes Gesangbuch (RG) 103 Bestellen
Evangelisches Gesangbuch 519 Bestellen
Meine Zeit in Gottes Hand 519 Bestellen
Ökumenisches Bestattungsliederbuch 39 Bestellen