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1) Der Abend kommt, so komm auch du
mit deinem Licht und Segen.
Mein Gott, dass ich mich zu der Ruh'
mag fröhlich niederlegen,
denn ohne dich und deine Macht
wird mir die Finsternis der Nacht
voll Furcht und Schrecken werden.
2) Doch deine Flügel sind bereit
in Schutz mich einzuschließen,
dass ich gewünschte Sicherheit
im...
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1) Der Abend sinkt, die Nacht bricht ein,
vom Himmel klar und wolkenrein
blickt Stern um Stern mit mildem Schein
auf Berg und Tal hernieder.
2) Mein Herz! mein Herz! sei still und rein,
lass Himmelslicht in dich hinein
und spiegle mild den Sternenschein
verklärter in dir wieder.
3) Und bist du in der Nacht allein,
o fürchte nicht der...
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1) Der Abend tritt herbei,
die Nacht ist wieder da,
und mit derselben kommt
mir auch mein Sterben nah.
Vielleicht kann ich in ihr
des Schlafes schlecht genießen,
und muss hergegen noch
mein nichtig' Leben schließen.
2) Mein Abendopfer wird
dir also jetzt gebracht,
dass du es bis daher
mit mir so wohl gemacht.
Vom Herzen wird...
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1) Der Abendlobgesang im Tempel war verhallt,
nur noch die Lampe Gottes brannte an der Wand.
Da war der Samuel erwacht durch eine Stimme in der Nacht.
2) Und wieder kam die Stimme, doch wusst er nun Bescheid:
"Sag an, o Herr! Zum Hören ist Dein Knecht bereit!"
So hörte er das Wort des Herrn, und nahm es auf von Herzen gern.
3) O...
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1) Der Abendstern blickt sanft auf mich,
der Mond schwimmt dort im Trüben.
Da sammelt euch mein Geist um sich,
euch all, ihr meine Lieben!
2) Fern seid ihr, fern, und Gott nur weiß,
ob wir uns wiedersehen.
Ihr musstet, ach, auf sein Geheiß
aus meinen Armen gehen.
3) Mit jedem blühten Freuden mir
weg von des Lebens Wegen.
Denn...
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1) Der Abglanz des Vaters,
Herr der Herren alle,
ist heute erschienen in unserm Fleisch:
Gott ist geboren als ein Kind im Stalle.
Ref.: Kommt, lasset uns anbeten,
kommt, lasset uns anbeten,
kommt, lasset uns anbeten den König, den Herrn.
2) Vom Aufgang die Weisen
folgen seinem Sterne,
er führt sie zum Kinde nach Bethlehem.
Sehet das...
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1) Der aller Herz und Willen lenkt
und wie er will, regieret,
der ist’s, der euch, Herr Bräutigam,
schenkt, die man euch zugeführet.
Glück zu, Glück zu, ruft jedermann;
Gott gebe, dass es sei getan
zu beider Wohlergehen!
2) Wie sollte nicht sein wohlgetan,
was Gott denkt zu vollbringen?
Sein Will und Rat nicht fehlen kann,
es wird...
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1) Der allmächtige Gott gab euch Liebe ins Herz,
schenkt der Einigkeit Geist, der euch zieht himmelwärts.
Und durch unsern Herrn ihr dies Wunder nun schaut,
weil er segnet so gern, seid ihr Bräut'gam und Braut.
Unser herzlichster Wunsch kommt aus innerem Trieb:
O bewahret die Liebe, bewahret die Lieb.
2) Unsre Tage fliehn schnell,...
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1) Der Alltag ermüdet, die Kraft will entfliehn,
und oftmals, so scheint’s, ist umsonst unser Mühn.
Verlassen von Freunden, enttäuscht und verletzt,
umsonst alle Hoffnung auf Menschen gesetzt.
Ref.: Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft,
dass sie auffahrn mit Flügeln wie Adler,
dass sie laufen und nicht matt...
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1) Der alte Gott, der lebet noch!
Was willst du, Herz, verzagen?
Wenn auch der Tag dich quält und drängt,
es müssen andre tragen.
2) Der alte Gott, der lebet noch!
Wenn auch die Feinde dräuen,
trotz ihrem Stolz und Übermut
kann sie sein Hauch zerstreuen.
3) Der alte Gott, der lebet noch!
Vergiss, du Herz, die Sorgen;
es folget...
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