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Predigten zu Römer 5,3

"Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale, da wir wissen, dass die Trübsal Ausharren bewirkt,"

Autor: Charles Haddon Spurgeon (* 19.06.1834; † 31.01.1892) englischer Baptistenpastor
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"Geborgen im Kampf."

Die Art, wie Gott die Seinen schützt, besteht nicht darin, dass Er ihre Feinde vom Angriff zurückhält, sondern darin, dass Er ihnen im Kampf beisteht. Es ist nichts daran, hinter einer Mauer zu warten, die nicht erstürmt werden kann; wohl aber, mitten im Hagel der schwirrenden Pfeile zu stehen, wo die Speere ringsum sausen, wo die Schwerthiebe von allen Seiten niederschmettern; und mitten in diesem Kampfgewühl unverwundbar, unbesieglich, unsterblich dastehen: das heißt, ein göttliches Leben in sich tragen, das von keiner menschlichen Macht überwunden werden kann. Dazu ist der Christ berufen. Gott stellt uns mitten in Versuchungen und Anfechtungen hinein. Wenn wir nicht versucht werden, so bringt's Ihm, der uns bewahrt, keine Ehre; und wenn wir nicht versucht werden, so wird auch Seiner Gnade, die uns aus aller Versuchung hilft, kein Dank dafür zuteil. Der Herr setzt seine Pflanzen nicht in ein Treibhaus, wie viele Gärtner; nein, er setzt sie der frischen Luft aus; und kommt der Frost, so spricht Er: "Siehe, kein Frost kann sie töten, und sie werden durch die Winterkälte nur für die Hitze des Sommers abgehärtet." Er schützt sie weder vor der Glut der Sonne, noch vor dem Nachtreif. In dieser Welt müssen wir Trübsal haben, und müssen viel davon haben, denn durch viele Trübsale müssen wir in das Reich Gottes eingehen.

Was Gott für die Seinen tut, ist das: Er trägt sie in der Trübsal, bewahrt sie in der Versuchung, und erlöst sie herrlich aus allen ihren Leiden. So freue dich denn deines schützenden Horts, lieber Christ; aber glaube nicht, dass dir kein Angriff drohe; du bist wie ein Strom vom Libanon, der über viele Abgründe hinabstürzt, sich an manchem starken Gestein schäumend bricht, den manchem gewaltigen Felsen im Lauf gehemmt wird, dem mancher mächtige gefallene Baumstamm das Bett versperrt; du aber rauschst vorwärts mit der unwiderstehlichen Kraft Gottes, und schwemmst alles hinweg, was dir im Wege steht, bis du endlich deine vollkommene Ruhestatt findest.


Autor: John F. MacArthur (* 19.06.1939) US-amerikanischer Pastor, Prediger, Theologe und Autor
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DER WASSERTEST

Juweliere benutzen den „Wassertest“ als eine sichere Prüfmethode, wenn es darum geht, die Echtheit eines Diamanten zu ermitteln. Eine Imitation ist nie so brillant wie ein echter Diamant, doch manchmal ist der Unterschied mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Juweliere wissen, dass ein echter Diamant in Wasser wunderbar glänzt und funkelt, während der Glanz einer Imitation quasi erlischt. Anhand dieser Methode lässt sich die Echtheit relativ einfach feststellen. Dementsprechend erweist sich der Glaube mancher Leute im Wasser des Leides und der Bedrängnis als Fälschung. Ein echtes Kind Gottes wird in Zeiten der Prüfung jedoch genauso hell und klar strahlen wie eh und je.


Autor: Carl Olof Rosenius (* 03.02.1816; † 24.02.1868) schwedischer Laienprediger und Initiator einer neuevangelischen schwedischen Erweckungsbewegung

"Wir rühmen uns der Trübsale, weil wir wissen, dass Trübsal Geduld bringt."

Man muss die Worte "weil wir wissen" genau beachten. Denn gerade von diesem Wissen wird es abhängen, ob jemand sich der Trübsale rühmen kann. Kein Mensch ist "fröhlich in Trübsal", es sei denn, dass er etwas mehr von ihr wisse als das, was gesehen und gefühlt wird. An und für sich ist die Trübsal nichts Tröstliches, und auch die Christen sind nicht von Stein, dass sie den Schmerz der traurigen Erfahrungen etwa nicht empfinden würden. Wie sehr zeugen besonders Davids Psalmen von solchen Leidensgefühlen der Heiligen. Wollte ich darum nach dem urteilen, was während der Leiden gefühlt wird, dann könnte ich mich gewiss nicht der Trübsale rühmen, sondern müsste immer niedergeschlagen und in Verzweiflung sein. Es ist darum notwendig, dass wir wissen, was die Trübsal bedeutet und was sie in uns bewirkt.

Wenn einige Christen wegen einer zeitlichen Trübsal und Widerwärtigkeit oder wegen eines zeitlichen Unglücks ganz mut- und trostlos werden, dann scheint es wirklich so, als ob sie nicht mehr von der Trübsal wüssten, als was sie sehen und fühlen. So soll es bei uns aber nicht sein. Christen sollen Leute sein, die etwas mehr sehen als das, was vor Augen ist, und die allein schon durch die Worte ihres Vaters etwas wissen. Sehen wir nichts Tröstliches in der Trübsal, dann glauben wir nicht den Worten unseres himmlischen Vaters, die Er uns von ihr wissen lässt. Lasst uns darum bedenken, was Gott vom Leiden sagt. Zunächst sagt der Herr Christus ausdrücklich, dass uns nichts geschehen, nicht einmal ein Haar von unserem Haupte fallen kann ohne den Willen unseres Vaters. Jedes Leiden, jedes Missgeschick, groß oder klein, ist uns also von dem uns zärtlich liebenden, weisen Vater zugedacht. Kann etwas tröstlicher sein?

Und was sagt der Herr von dem Sinn oder der Bedeutung all des Bitteren, das Er uns zusendet? Er sagt: "Die ich liebe, die züchtige und strafe Ich." Möchten wir dieses Wort bedenken! Auch der Apostel sagt: "So ihr die Züchtigung erduldet, so erbietet sich euch Gott als Kindern." Ja, der Apostel macht dies Zeichen der Kindschaft so wichtig, dass er die bemerkenswerten Worte hinzufügt: "Seid ihr ohne Züchtigung, so seid ihr Bastarde und nicht Kinder." - Welch unerschöpfliche Quelle des Trostes in allen Leiden, wenn wir nur diese zwei Wahrheiten festhalten könnten: Alles, was uns widerfährt, Böses oder Gutes, Großes oder Kleines, ist uns von unserem Vater zugesendet. Alles, was uns züchtigt, niederschlägt, erschreckt und bekümmert, uns, die wir durch den Glauben an Christus leben, zeugt von der väterlichen Fürsorge Gottes um uns und ist ein Zeichen unserer Kindschaft und einer fortwährenden Erziehung für den Himmel. - Sieh, wenn du noch nicht bekehrt bist, dann ist es nur "deiner großen Bosheit Schuld", dass du so gestäupt wirst; und etwas noch Schrecklicheres wartet auf dich, wenn keine Bekehrung geschieht. Hast du aber die Gnade der Bekehrung und die Gerechtigkeit des Glaubens gesucht, dann sollst du wissen, dass in allen deinen Leiden nur väterliche Liebe ist! Welch reiche Trostquelle ist es, solches zu wissen!

Weiter haben wir auch eine Trostquelle in den heilsamen Wirkungen der Trübsale. Gerade von diesen sagt der Apostel: "Die Trübsal bringt Geduld." Das Wort "Geduld" darf nicht nur von einer stillen Ergebung im Leiden verstanden werden; das Wort des Grundtextes bedeutet vielmehr zunächst Standhaftigkeit, Ausharren in allem Guten, Reife und Festigkeit im Christentum und Beharren bis ans Ende. Solches bewirkt das Leiden bei wahren Christen. Während die Welt durch Leiden ihren Halt verliert und gegen Gott murrt und lästert, und während diejenigen, die das Wort nur äußerlich mit Freuden aufgenommen, darin aber keine Wurzel haben und zur Zeit der Anfechtung abfallen, werden diejenigen, die wahrhaftig in Christus gewurzelt sind, durch Trübsale stets fester, vertiefter und ernster in der Gottesfurcht.

Was der Apostel hier im Auge hat, kann man oft an erweckten, gläubigen Menschen sehen. Selbst bei einem wahren Geistesleben im Herzen ist ein junger, ungeprüfter Christ doch oft ganz unbeständig und wankend. Die Sinnlichkeit und die Welt führen ihn weit ab vom rechten Wege. Dann werden liebevolle Mitchristen besorgt und fragen: "Wie wird das enden?" Doch bevor man sich's gedacht, kommt Gott mit Seiner Hilfe, indem Er dem schwachen Christen eine schwere Last zu tragen gibt, eine langwierige Trübsal, einen herben Verlust für das ganze Leben, eine lang anhaltende Krankheit oder Armut, eine demütigende und harte Versuchung; und der zuvor Unbeständige, Wankende wird von dieser Zeit an viel befestigter und gottesfürchtiger, forscht jetzt tiefer im Wort, kämpft jetzt ernstlicher im Gebet und fürchtet sich jetzt immer mehr vor seinem eigenen Herzen.

Die Trübsal bringt Standhaftigkeit, aber dadurch bewirkt sie auch Geduld. Derselbe Mensch, der in der Zeit des Wohlergehens voller Ansprüche und Ungeduld war, so dass er bei der geringsten Widerwärtigkeit gegen Gott und Menschen klagte und murrte, wird durch langwieriges Leiden so geduldig und fröhlich gesinnt, dass schließlich sowohl Gott als auch die Menschen ihm allzugut erscheinen. Um aber immer dem Wege Gottes zu folgen, ist eine Geduld im höheren Sinne erforderlich. Sollen wir in allen Prüfungen des geistlichen Kampfes und in der wundersamen Haushaltung Gottes stets aushalten, dann benötigen wir besondere Geduld, wie auch der Herr Christus sagt: "Fasset eure Seelen mit Geduld."

Gottes Liebe nimmer endet, Ewig ist auch Seine Macht. Alles Er zum Besten wendet Für Sein Kind, Er hat's gesagt.

Freilich züchtigt Er's und strafet, Ja, Er züchtigt es gar sehr, Doch auch Linderung Er schaffet, Dass es nimmer wird zu schwer.


Autor: Wilhelm Busch (* 27.03.1897; † 20.06.1966) deutscher evangelischer Pfarrer, Prediger und Schriftsteller
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Von Natur sind wir nicht geduldig. Und weil wir so ungeduldig sind, können wir keine Erfahrungen mit unserem Gott machen. Die macht man nämlich in der Stille. Wir ungeduldigen Leute aber laufen Gott immer weg. Weil der Herr es jedoch gut mit uns meint, hält Er uns fest. Das Mittel, durch das Er uns festhält, ist Trübsal.

Wenn der Herr uns in die Trübsal stellt, schlagen wir zuerst aus wie ein wildes Pferd. Aber Gott hält uns in der Trübsal fest, bis wir stille werden. Trübsal bringt Geduld." Wenn das Herz still geworden ist und – vielleicht voll Angst, Not und Furcht – auf den harten Herrn schaut, der es in die Trübsal stellt, dann „bringt die Geduld Erfahrung". Da tut Gott Sein Herz auf und zeigt der erschrockenen Seele Seine Liebe, Seine Barmherzigkeit, Sein Heil in Jesus. Das sind selige Erfahrungen.

Und aus solchen Erfahrungen lernt das Herz die Trübsal gering achten. Es lernt: Es geht dem Herrn nicht um die Trübsal, sondern um mein Heil. Die Trübsal ist nur ein vorübergehendes „Mittel zum Zweck". ja, sie geht vorüber.

So kommt aus der Erfahrung der Liebe Gottes die Hoffnung. Das ist aber keine trügerische Scheinhoffnung. Denn sie gründet sich ja auf die Liebe Gottes, die am Kreuze offenbar wurde und in unser Herz ausgegossen ist: Er wird's gut zu Ende bringen mit mir und mit Seiner Gemeinde. Selige Stufenleiter! Von Segen zu Segen! Amen.


Autor: Adolf Schlatter (* 16.08.1852; † 19.05.1938) schweizer evangelischer Theologe und Professor fürs Neues Testament
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Paulus hat das Rühmen hinausgesperrt und seine verächtliche Hässlichkeit gründlich erkannt. Gerade deshalb war niemand des Rühmens so voll wie Paulus. Es gibt nichts, was ihn nicht stärkt. Überall empfängt er die Mehrung des Glaubens, die Erhebung der Seele zum Lob Gottes, vertiefte Anbetung, erhöhte Freude. Das bereitet ihm sogar der Druck, den der Widerstand der Menschen auf ihn legt. Wie peinlich war er! Er verengt seine Arbeit und umringt ihn mit einer Mauer, die ihn zu den Menschen kommen lässt. Trübsale, das sind bei ihm Synagogen, vor deren wildem Geschrei er weichen muss, Städte, die ihm ihre Tore verschließen, Beamte, die ihn misshandeln, ganz Israel, das sich mit einmütigem Hass gegen ihn empört. Wir würden schon dann staunen, wenn er nichts weiter täte, als dass er die Klage unterdrückte und die ihm auferlegte Last in stiller Ergebung trüge nach der Weise des Psalmisten, der zu seiner Seele sagte: „Was bist du so unruhig in mir, harre des Herrn.“ Paulus bleibt aber nie auf halbem Weg stehen, sondern ist immer entschieden und gewinnt an dem, was ihm widerfährt, nicht nur die Ergebung, sondern den Ruhm. Den natürlichen Bestand des Lebens bewahrt er dabei unversehrt und bereitet sich den Ruhm nicht durch seine Künstelei. Nicht deshalb rühmt er sich der Bedrängnis, weil sie ihn nicht drückt; vielmehr deshalb, weil sie Bedrängnis ist und ihn beständig mit peinlichen Schmerzen belädt, wird sie sein Ruhm. Er erprobt an der Wucht des gegen ihn geführten Stoßes die Festigkeit dessen, was Gott in ihm geschaffen hat. Verschließt sich ihm die Welt, so sieht er, dass er von ihr frei geworden ist. Widerstehen ihm die Menschen, so erfährt er, dass er im Christus lebt und mit seiner Kraft seine Arbeit tut. Er dachte aber nicht nur daran, dass ihm selbst und mit ihm allen denen, die mit ihm leiden, die Standhaftigkeit und Bewährung zuteil wird; denn er vergisst nicht, dass die Bedrängnis seine Arbeit hemmt und seinen Dienst verhindert. Dennoch wird sie ihm zum Grund des Ruhms, weil aus ihr die Hoffnung entsteht. Für sich hofft er, dass er als im Leiden bewährt des Reiches teilhaft werde und den Kranz der Gerechtigkeit empfange, jedoch nicht nur für sich, so dass er nur auf seine eigene Vollendung hoffte, sondern er denkt an Gottes große Ziele. Indem ihm aus der Tiefe der Schmerzen das große Hoffen mit verstärkter Kraft aufsteht, leuchtet über allen Hemmungen seiner Arbeit die Gewissheit: der Herr vollendet sein Werk.

Mir wird bange, wenn ich betrachte, was die Welt mir zeigt. In ihr ist viel Schreckliches zu sehen, viel Zerstörung, viel quälender Jammer, viel Teufelei. Was soll mir dieser Jammer geben? Die Hoffnung, Herr, heiliger Gott, die sich Deiner Verheißung freut. Du bist der Herr über allem Tumult des Menschen und vollbringst Deinen Willen. Das ist unser Ruhm. Amen.


Autor: Elias Schrenk (* 19.09.1831; † 21.10.1913) deutscher Theologe und Erweckungsprediger des Pietismus

Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale, dieweil wir wissen, dass Trübsal Geduld bringet.

Wir rühmen uns auf Hoffnung der Herrlichkeit Gottes, sagte Paulus in Vers 2. dass man das nur durch Gnade tun kann, haben wir schon gesehen. Man könnte nun sagen, dass es nicht zu verwundern sei, wenn man sich der Herrlichkeit Gottes rühme, denn Herrlichkeit wünscht jeder Mensch, wenn auch in verschiedener Weise. Würde sich die Hoffnung nicht erfüllen, so sei es doch eine schöne Hoffnung gewesen. So könnte etwa auch die Welt reden. Wenn aber Paulus hinzufügt: wir rühmen uns auch der Trübsale, so geht die Welt nicht mit, solchen Ruhm versteht sie nicht. Der natürliche Mensch will es gut haben, er flieht die Trübsal, er ist leidensscheu. Weil er nicht im Blick auf die Ewigkeit lebt, so lebt er für die Gegenwart, in der er es sich so bequem macht, als er kann. Die Schicksale des täglichen Lebens sind ihm nicht göttliche Fügung zur Erziehung, sondern das Ergebnis; von allerlei Ursachen und er sucht daher allem Unangenehmen möglichst auszuweichen. Der Mensch, welcher in Christo Frieden mit Gott gefunden hat, im täglichen Genuss der Gnade Gottes steht, hat ein anderes Lebensziel, es ist die zukünftige Herrlichkeit Gottes. Er weiß, dass der Gott, der ihn durch Christum erlöst hat, und dem er angehört und lebt, die Liebe ist, und dass diese Liebe mit ewiger Weisheit seinen Lebensgang geordnet hat. Er sieht auch in den Trübsalen die erziehende Liebe Gottes, die auf allerlei Weise an ihm arbeitet, um ihn seiner ewigen Bestimmung entgegen zu führen. Also sieht er gerade auch im Leid einen Beweis, dass der Vater sich um ihn kümmert und rühmt sich dessen. Diese Erkenntnis hat ein gläubiger Mensch nicht durch seinen Verstand, sondern durch den heiligen Geist. Im Lichte des Geistes sieht er eine direkte Frucht der Trübsal, die die Berechtigung zum Rühmen erweist, sie heißt Geduld oder Druntenbleiben. Ein Mensch, der in Gottes Schule ausreifen will für die ewige Herrlichkeit muss lernen drunten zu bleiben, unter allem, was der Herr ihm auflegt; er muss es tragen, und bei diesem Tragen den immer völliger kennen lernen, dessen Joch sanft und dessen Last leicht ist. Bei diesem Druntenbleiben und Tragen gewinnt man jenes priesterliche Herz, das der Welt Not und Leid auf das hohepriesterliche Herz Jesu legt.

Habe Dank o Vater! für die Trübsal. Ich habe sie nicht immer verstanden; aber ich bin Dein Schüler und will lernen. Amen