Das Evangelium verspricht niemanden ein bequemes Leben. Es stellt Ansprüche.
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Man kann nicht nur auf Probe leben, man kann nicht nur auf Probe sterben, man kann nicht nur auf Probe lieben, nur auf Probe und Zeit einen Menschen annehmen.
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Lasst mich in das Haus des Vaters gehen.
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Krieg ist niemals ein unabwendbares Schicksal. Krieg bedeutet immer eine Niederlage für die Menschheit.
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Ich bete für den Bruder, der mich verwundet hat und dem ich aufrichtig vergeben habe.
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Gottes Gnade ist keine billige Gnade: man muss sie mit allem, was man ist und hat, bezahlen.
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Bei der Begegnung mit dem Evangelium muss ich auf beides gefasst sein: auf ein Immerwährendes, das seine Spur schon in Jahrtausende eingegraben hat, und auf neue Horizonte, deren Räume ich ohne Furcht betrete.
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Das Beste, was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen.
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Wie glücklich Adam gewesen sein muss. Wenn er etwas Gutes sagte, so wusste er, dass das vor ihm noch niemand gesagt hatte.
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In Noahs Arche waren die Betten einfach skandalös. Noah hat den Anfang gemacht und es wird mit unbedeutenden Veränderungen so bleiben bis zur nächsten Flut.
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Der Mensch wurde am Ende der Wochenarbeit erschaffen, als Gott bereits müde war.
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Der Mensch ist ein religiöses Tier. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selber liebt und, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle durchschneidet.
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Adam war ein Mensch - das erklärt alles. Er wollte den Apfel nicht des Apfels wegen, sondern nur, weil er verboten war.
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Das erste Lebenszeichen, welches in dem jungen Menschenkinde die aufkeimende Seele von sich gibt, ist die Offenbarung der Selbstliebe. Ob Menschenliebe daraus wird oder Selbstsucht, das entscheidet die Erziehung.
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Weisheit entspringt nicht so sehr dem Verstand, als vielmehr dem Herzen.
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