Hoffnungslosigkeit darf es nicht geben, wenn Menschen mit Menschen leben.
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Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.
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Fanatismus ist immer ein Zeichen verdrängten Zweifels.
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Vernunft und Erfahrung lehren, wie man Weib und Kinder regieren, Kühe aus- und eintreiben solle und was sonst die leibliche Nahrung betrifft. Dies ist alles der Vernunft Gabe und Geschenk. Darüber darf man nicht die Heilige Schrift um Rat fragen.
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Gott? Jener Große, Verrückte, der noch immer an Menschen glaubt.
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Nur von Verwandelten können Wandlungen ausgehen.
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Wenn ihnen etwas zu nahe geht, rufen sie: Das geht zu weit!
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Man sollte endlich jenen naiven Vernunftoptimismus des technisch-industriellen Zeitalters etwas relativieren. Es gibt doch Realitäten, die für die Streichholzschächtelchen unserer Begriffe zu groß sind. Wie viel mehr die Wirklichkeit Gottes? Gott ist größer als unsere Vernunft.
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Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen.
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"Sei du selbst", ist wohl der schlechteste Rat, den man einem Menschen geben kann.
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Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht.
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Je rascher etwas entsteht, desto vergänglicher ist es,
je langsamer, desto länger hat es Bestand.
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Jeder Mensch trägt einen Kontinent unentdeckten Wissens in sich.
Wohl dem, der sich zum Kolumbus der eigenen Seele machen kann.
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Ein Einziger mit Glauben wiegt 99 andere auf, die nur Interessen haben.
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"Keine Zeit" heißt: Anderes ist mir wichtiger.
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