Aus einem leeren Beutel Geld zählen, aus den Wolken Brot backen, das ist unseres Herrgotts Kunst allein. Dennoch tut er´s täglich. Er macht aus nichts alles.
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Die zeitlichen Verheißungen sind wie Nüsse und Äpfel, womit man die Kinder lockt. Durch sie werden wir gereizt, dass wir die ewigen Dinge lieb haben.
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Darum auf Gott will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen; auf ihn mein Herz soll lassen sich und seiner Güte trauen, die mir zusagt sein wertes Wort; das ist mein Trost und treuer Hort, des will ich allzeit harren.
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Friede, Heil, Werke und alles sind Gottes Sache, denn er gibt Frieden und ein fröhlich Herz. Es ist Gottes Freude, dass er´s gibt, und ist meine Freude, dass ich´s fühle.
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Die Barmherzigkeit besteht darin, dass der Herr die Sünden vergeben hat; die Wohltat darin, dass er viele andere Güter gegeben hat.
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Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten. Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten, denn du, unser Gott, alleine.
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Der Herr mehre dir und uns allen den Glauben. Wenn wir den haben, was kann uns dann der Teufel mitsamt der ganzen Welt tun?
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Ob bei uns ist der Sünden viel, bei Gott ist viel mehr Gnade; sein Hand zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schade.
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Die rechte Sonne ist allein Gottes Wort, das uns den ewigen Tag gibt, zu leben und fröhlich zu sein. Wohl dem, der solch Licht gerne sieht. Maulwürfe und Fledermäuse haben´s nicht gern.
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Darum lobten die alten Väter die Stoßgebetlein, die man mit einem Wort oder zwei hinaufseufzt zum Himmel. Das kann man auch tun, wenn man liest, schreibt oder eine andere Arbeit verrichtet.
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Herr, wahr ist´s, dass ich nicht würdig bin, dass du unter mein Dach gehst, doch ich bin bedürftig deiner Hilfe und Gnade.
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Der Teufel mag uns verklagen, als wären wir die allerschlechtesten Menschen, wir werden dennoch die Gerechten sein.
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Allein der Glaube, der sich auf Gott verlässt, kann vor dem Siege das Triumphlied singen und ein Freudengeschrei machen, ehe die Hilfe da ist.
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Ich bin aber dessen gewiss, dass ich Gott wohlgefalle mit all meinem Tun, nicht um meinetwillen, sondern um Gottes willen, der sich mein erbarmt.
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Nichts ist so klein, Gott ist noch kleiner. Nichts ist so groß, Gott ist noch größer.
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