Anarchismus und Atheismus hängen eng zusammen; wer religiös denkt, wird nie Anarchist werden können.
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Wie man ohne Glauben an eine geoffenbarte Religion, an Gott, der das Gute will, an einen höheren Richter und ein zukünftiges Leben zusammenleben kann in geordneter Weise, das Seine tun und jedem das Seine lassen, begreife ich nicht.
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Der Heilige Geist verwandelt eigennützige Menschen in gemeinnützige, ich-bezogene in gemeinschaftsfähige Menschen. Dabei lässt er sie als einzelne leben - und bewahrt sie doch vor dem Individualismus. Er fügt sie zu einer Gemeinschaft zusammen - und lässt sie doch nicht im Kollektiv versinken.
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Wenn uns der Geist bewegen soll, ohne dass wir uns bewegen; uns erleuchten soll, ohne dass wir denken; uns heiligen soll, ohne dass wir wollen; uns gehorsam machen soll, ohne dass wir gehorchen; uns vom Bösen erlösen soll, ohne dass wir es lassen; so haben wir nicht Christi Verheißung für uns.
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Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß.
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Wenn du den Menschen mehr Glück geben willst, so vermehre nicht ihren Reichtum, sondern nimm etwas von ihren Wünschen.
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Je größer die Not, desto größer die Hilfe. Welch ein Segen. Ich wage zu sagen: Hat ein Prediger nie gelitten, kann er Gottes Hilfe nicht völlig verstehen.
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Vielleicht müssen wir alle ein wenig ärmer werden, damit wir reicher werden.
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Das Wesentliche an der Existenz des Menschen ist die Fähigkeit, sich nicht anzupassen.
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Die meisten guten Werke tut das schlechte Gewissen der Sündigen, nicht das unbefleckte der Gerechten.
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Leute, die im Kleinen nichts leisten, bilden sich gerne ein, sie seien für etwas Größeres geboren.
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Der Leib ist das Werkzeug der Seele, die Seele aber das Werkzeug Gottes.
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Wirklich glücklich kann man nur werden, wenn man sich selbst so mag, wie man ist.
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Das Gegenmittel für Selbstmitleid ist Dankbarkeit.
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Der Mensch zu werden, zu dem ich geschaffen bin - das ist meine Lebensaufgabe!
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