Die Welt ist viel zu gefährlich, um darin zu leben - nicht wegen der Menschen die Böses tun, sondern wegen der Menschen, die daneben stehen und sie gewähren lassen.
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Was mich erschreckt, ist nicht die Zerstörungskraft der Bombe, sondern die Zerstörungskraft, die aus dem Herzen kommt.
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Wissenschaft ist ein mächtiges Werkzeug. Wie es gebraucht wird, ob zum Heile oder zum Fluche des Menschen, hängt vom Menschen ab, nicht vom Werkzeug. Mit einem Messer kann man töten oder dem Leben dienen.
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Das Problem ist heute nicht die Atomenergie, sondern das Herz des Menschen.
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Obwohl ich so etwas wie ein jüdischer Heiliger bin, habe ich seit so langer Zeit keine Synagoge mehr besucht, dass ich fürchten muss, Gott würde mich nicht mehr erkennen. Wenn er es aber täte, wäre es wohl schlimmer.
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Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.
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Probleme lassen sich nicht mit den Denkweisen lösen, die zu ihnen geführt haben.
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Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wie viel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.
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Wunder zu negieren heißt die Wirklichkeit nicht ernst zu nehmen.
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Die Wissenschaft hat keine moralische Dimension. Sie ist wie ein Messer. Wenn es einem Chirurgen und einem Mörder gibt, gebraucht es jeder auf seine Weise.
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Die gelegentlich gehörte Meinung, dass wir im Zeitalter der Weltraumfahrt so viel über die Natur wissen, dass wir es nicht mehr nötig haben, an Gott zu glauben, ist durch nichts zu rechtfertigen. Bis zum heutigen Tag hat die Naturwissenschaft mit jeder neuen Antwort wenigstens drei neue Fragen entdeckt. Nur ein erneuerter Glaube an Gott kann die Wandlung herbeiführen, die unsere Welt vor der Katastrophe retten kann.
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Über allem stehe die Ehre Gottes, der das große Universum schuf, das der Mensch und seine Wissenschaft in tiefer Ehrfurcht von Tag zu Tag weiter durchdringe und erforsche.
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Ich habe gelernt, mich des Wortes "unmöglich" nur mit äußerster Vorsicht zu bedienen.
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Wissenschaft und christlicher Glaube liegen keineswegs im Widerstreit. Sie sind eher Schwestern: Während die Wissenschaft bemüht ist, mehr über die Schöpfung zu lernen, versucht der christliche Glaube, den Schöpfer besser zu verstehen.
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Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander.
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