Sei nie völlig untätig; sei entweder beim Lesen oder Schreiben oder Beten oder Meditieren oder darum bemüht, etwas für das Gemeinwohl zu erreichen.
|
Darin besteht das Wesen der Tugend, dass du in Leiden und Freuden ein und derselbe Mensch bist.
|
Unser erstes Studium aber soll das Leben Jesu Christi sein.
|
Nun hat es aber Gott so und nicht anders eingerichtet, dass einer die Last des anderen tragen soll; denn keiner ist ohne Fehler, keiner ohne Last und keiner weiß sich in allem selbst zu raten. Einer muss den anderen tragen, einer den anderen trösten, stützen, unterweisen und aufrichten.
|
Gott gibt oft in einem einzigen Augenblick, was er lange versagt hat. Denn der Herr spendet dort Segen, wo er leere Gefäße findet.
|
Christus heilt, die geheilt werden wollen; und zwingt diejenigen nicht, die es nicht werden wollen.
|
Es gibt drei Formen der Tugend der Keuschheit: die eine ist die der Verheirateten, die andere die der Verwitweten, die dritte die der Jungfräulichkeit.
|
Maria ist der Urtypus der Kirche.
|
Die Liebe ist das einzige, was die Kinder Gottes von den Kindern des Teufels unterscheidet. Hörst du: das einzige. Wer die Liebe hat, ist aus Gott geboren; wer sie nicht hat, ist nicht aus Gott geboren. Das ist das große Zeichen, der große Unterschied.
|
Um Gott zu erkennen, muss man ihn lieben; um die Menschen zu lieben, muss man sie kennen.
|
Wie Gott es hasst, wenn einer seine Sünden beschönigt, so hilft er dem, der sie reuig bekennt.
|
Schweigst du, so schweige aus Liebe, sprichst du, so sprich aus Liebe, rügst du, so rüge aus Liebe, schonst du, so schone aus Liebe.
|
Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.
|
Soviel in dir die Liebe wächst, soviel wächst die Schönheit in dir. Denn die Liebe ist die Schönheit der Seele.
|
Es gibt zwei verschiedene Arten des Christseins. Entweder man benutzt Gott, oder man genießt Gott.
|