Wir müssen unseren Nächsten lieben, entweder weil er gut ist oder damit er gut
werde.
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Ich habe mehr Mitleid mit dem, der in Lüsten und Schanden sich freut, als mit dem, der Hartes zu erdulden scheint.
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Das ist die ganze große Wissenschaft, zu wissen, dass der Mensch aus sich nichts ist, sondern dass er das, was er ist, von Gott ist und für Gott.
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Gäbe es in der Kirche nicht die Sündenvergebung, so bestünde keine Hoffnung auf das ewige Leben und die ewige Befreiung. Danken wir Gott, der seiner Kirche ein solches Geschenk gemacht hat.
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Sünde mit Demut verbunden ist besser als Tugend ohne Demut.
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Jede Strafe wäre ungerecht, wenn der Mensch keinen freien Willen hätte, d.h. wenn er das Gute sowohl wie das Böse notwendig tun müsste.
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Du wolltest Gott sein, obwohl du Mensch warst, und gingst so verloren. Er wollte Mensch sein, obwohl er Gott war. So schwer schlug dein menschlicher Stolz dich nieder, dass nur die Demut eines Gottes dich wieder aufrichten konnte.
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Den Menschen macht nur der selig, der den Menschen geschaffen hat.
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Das Verlangen nach Seligkeit und Unsterblichkeit hat Gott in unser Wesen eingesenkt.
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Wer eine Seele rettet, hat seine eigene zum Heile vorausbestimmt.
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Wer die Existenz Gottes verneint, verneint sich selbst.
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Es ist seltsam, dass wir hinter Ärzten herlaufen, die selber sterblich sind, und Gott, den unsterblichen, ewigen und unfehlbaren Arzt, vergessen.
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Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.
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Wer dem anderen das Anderssein nicht verzeihen kann, ist noch weit weg vom Wege zur Weisheit.
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Religion ist Herzenssache.
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