Sei nicht wütend, dass du andere nicht so machen kannst, wie du sie gerne hättest, denn du kannst dich selbst nicht so machen, wie du sein möchtest.
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Ist das ewige Leben nicht wert, jede Mühe und Plage auf sich zu nehmen? Es ist doch wahrhaftig kein geringer Unterschied, ob man den Himmel gewinnt oder verliert.
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Wenn du dein Kreuz freudig trägst, wird es dich tragen.
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Glücklich, wer alles von sich weist, was ihn hindert und zerstreut, und wer sich in eins zu sammeln vermag.
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Wer in Klöstern etwas anderes sucht als Gott und sein Seelenheil, der wird nichts finden als Plage und Herzeleid.
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Die viel wallfahrten, werden selten heilig.
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Flüchtig wie ein Schatten vergeht das Leben des Menschen. Sammle dir darum unvergängliche Schätze, solange du Zeit hast! Sorge dich um das, was Gottes ist!
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Sei nie völlig untätig; sei entweder beim Lesen oder Schreiben oder Beten oder Meditieren oder darum bemüht, etwas für das Gemeinwohl zu erreichen.
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Darin besteht das Wesen der Tugend, dass du in Leiden und Freuden ein und derselbe Mensch bist.
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Unser erstes Studium aber soll das Leben Jesu Christi sein.
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Nun hat es aber Gott so und nicht anders eingerichtet, dass einer die Last des anderen tragen soll; denn keiner ist ohne Fehler, keiner ohne Last und keiner weiß sich in allem selbst zu raten. Einer muss den anderen tragen, einer den anderen trösten, stützen, unterweisen und aufrichten.
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Gott gibt oft in einem einzigen Augenblick, was er lange versagt hat. Denn der Herr spendet dort Segen, wo er leere Gefäße findet.
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Christus heilt, die geheilt werden wollen; und zwingt diejenigen nicht, die es nicht werden wollen.
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Es gibt drei Formen der Tugend der Keuschheit: die eine ist die der Verheirateten, die andere die der Verwitweten, die dritte die der Jungfräulichkeit.
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Maria ist der Urtypus der Kirche.
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